So kommen Sie gut und günstig weg

Last Minute in die Herbstferien? Die besten Tipps

München - Wer in den Herbstferien noch spontan verreisen möchte, hat dieses Jahr gute Chancen, günstig davonzukommen. Diese Tipps sollten Sie beachten.

Viele Airlines haben dem Reiseveranstalter L'TUR zufolge ihre Angebote auf den beliebtesten Fernreisestrecken massiv erhöht, wodurch es Überkapazitäten gibt. Noch billiger kommen Kurzentschlossene weg, wenn sie beim Buchen ein paar grundlegende Dinge beachten.

Die Wahl des Flughafens

Bei der Wahl des Abflugortes sind "schnell einige hundert Euro gespart", teilt L'TUR mit. Wer einen weiteren Weg zu einem Flughafen in einem angrenzenden Bundesland in Kauf nimmt, in dem die Schulferien zum Beispiel schon vorbei sind oder erst später beginnen, kann Geld sparen. Bei einigen Reiseveranstaltern ist das Zugticket zum Flughafen zudem inklusive.

Flüge vergleichen

Günstige Flüge können Urlauber im Internet mit Hilfe von Flugvermittler- oder Flugpreis-Portalen finden. Erstere - etwa fluege.de oder opodo.de - verkaufen auf ihren Websites Tickets von Fluggesellschaften. Allerdings: Dort gibt es nur ausgewählte Angebote im Programm, und es können sich zusätzliche Kosten verstecken. Ein Vergleich mit den Preisen bei der Fluggesellschaft selbst lohnt sich.

Wer sich eine Übersicht über alle Verbindungen zu seinem Urlaubsziel verschaffen will, sollte einen Blick in Flugpreis-Portale werfen. Vergleichsseiten wie skyscanner.de oder swoodoo.de verkaufen keine Tickets, sondern geben einen Überblick über die Preise von Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften.

Abreisedatum, Reisedauer und Abflugzeit

Auch das Abreisedatum, die Reisedauer und die Abflugzeit spielen beim Preis eine Rolle. Es kann sich lohnen, eine unterschiedliche Reisedauer zu prüfen - zum Beispiel sechs- oder elftägige Reisen. Auch wer zur Wochenmitte aufbricht, kann seine Reisekasse entlasten. Linienflüge sind dagegen am Wochenende günstiger (freitags hin und montags zurück). Am späten Nachmittag, wenn weniger Geschäftsreisende unterwegs sind, fallen bei vielen Airlines zudem die Preise.

Privatunterkunft statt Hotel

Wer nicht pauschal verreist, sondern beispielsweise den Städte-Trip selbst plant, kann mit einer privaten Unterkunft Geld sparen. Online-Portale wie Airbnb, Wimdu oder 9flats bieten in beliebten Städten tausende Schlafplätze von Privatleuten an.

Pauschal vs. eigene Planung

Über pauschale Last-minute-Reisen werden Restplätze der Reiseveranstalter verkauft. Es kann dort gute Angebote geben, oft kann es aber günstiger sein, den Urlaub nicht komplett zu buchen, sondern ihn sich selbst zusammenzustellen.

Wer sich Mühe sparen und eine Pauschalreise buchen will, sollte sie zumindest auf einem Portal wie weg.de, lastminute.de oder holidaycheck.de vergleichen. Denn: Reiseveranstalter bieten ähnliche Pauschalreisen zu deutlich unterschiedlichen Preisen an. Eine bestimmte Pauschalreise eines einzelnen Anbieters ist allerdings auf allen Vergleichsportalen gleich teuer.

Der Big-Mac-Index

Einen guten Überblick, wie teuer ein Reiseland insgesamt ist, gibt der sogenannte Big-Mac-Index. Den Burger der bekannten Fast-Food-Kette gibt es fast überall auf der Welt. Er wird regelmäßig vom britischen Magazin "Economist" erstellt und ist dort online einzusehen. Norwegen und Brasilien sind demnach teure Reiseländer, Indien und Südafrika dagegen sind für Bürger aus der Euro-Zone günstig.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

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