+
Das Waterliniemuseum Fort liegt nahe Utrecht in der gleichnamigen holländischen Provinz. Foto: Luuc Jonker

Neue Museen in Utrecht und Brüssel - Ziele für Kurztrips

Utrecht und Brüssel locken mit neuen Museen. Wer sich also für die holländische Wasserlinie interessiert, sollte die berühmte Universitätsstadt des Landes aufsuchen. In der belgischen Hauptstadt sind unter dem Titel "Kultur 2.0" Street-Art-Werke zu sehen.

Neues Museum in Utrecht widmet sich der holländischen Wasserlinie

Die holländische Wasserlinie diente von 1589 an dazu, die Niederlande in Kriegszeiten vor Angriffen zu schützen. Das Verteidigungskonzept sah vor, bestimmte Gebiete gezielt unter Wasser zu setzen. Diesem Verfahren widmet sich jetzt ein neues Museum in der Nähe von Utrecht, teilt das Niederländische Büro für Tourismus mit. Das "Waterliniemuseum Fort" dokumentiert Bau, Geschichte und Funktion des Bauwerks mit einem 50 Meter langen Modell. Besucher können mit Virtual-Reality-Brillen auch über die Wasserlinie fliegen. Das Museum ist dienstags bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7,50 Euro. Informationen gibt es unter: Tel.: 0031/30 65 65 285, E-Mail: info@waterlinienmuseum.nl.

Neues Museum für Kultur 2.0 öffnet in Brüssel

Ein neues Museum für junge zeitgenössische Kunst öffnet am 24. März in Brüssel seine Tore. Millenium Iconoclast Museum of Art (MIMA) heißt das Museum, das sich der sogenannten Kultur 2.0 widmet, wie Belgien Tourismus mitteilt. Kultur 2.0 ist die Kunst, die sich seit der Jahrtausendwende unter dem Einfluss des Internets entwickelt hat. Das Museum wird sowohl Street-Art-Werke zeigen als auch Kunst, die sich mit dem Thema Web 2.0 beschäftigt. Den Anfang macht die Eröffnungsausstellung "City Lights". Hier präsentieren fünf US-amerikanische Künstler wie Maya Hayuk oder Swoon ihre Werke. Swoon ist etwa für ausgeschnittene Papierbilder auf Hauswänden bekannt.

Mondscheinführungen auf Schloss Marienburg

Das Schloss Marienburg in Hannover startet mit neuen Theater- und Themenführungen am 5. März in die Sommersaison. Neu im Programm ist unter anderem die Theaterführung "Ritterruhm und Hexenwahn", welche die Gäste auf eine Zeitreise ins Hochmittelalter einlädt, teilte die Schlossverwaltung mit. Von April an werden außerdem Mondscheinführungen angeboten. Die im neugotischen Stil erbaute Residenz südlich der Stadt ist noch nahezu in dem Zustand, in dem König Georg V. und seine Familie sie vor etwa 150 Jahren verlassen haben.

Ausstellung zu Luther und Hexen in Rothenburg ob der Tauber

Was Martin Luther über den Hexenglauben dachte, darüber können sich Besucher von Rothenburg ob der Tauber in einer neuen Sonderausstellung informieren. Diese beginnt am 1. Mai unter dem Titel "Mit dem Schwert oder festem Glauben - Luther und die Hexen" im Mittelalterlichen Kriminalmuseum, informiert Frankentourismus. Zu sehen ist die Schau bis Ende 2018.

Bericht des "The Star"

Schloss Marienburg

Mittelalterliches Kriminalmuseum

"Waterliniemuseum Fort" (niederl.)

Millenium Iconoclast Museum of Art

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Flusskreuzfahrten boomen - Die Schattenseite des Erfolgs

Sie kommen zu Hunderten, schieben sich wenige Stunden durch historische Altstädte und ziehen dann wieder ab: Die steigende Zahl an Flusskreuzfahrt-Touristen sorgt …
Flusskreuzfahrten boomen - Die Schattenseite des Erfolgs

Kein Fährverkehr in der Ägäis am Freitag und Samstag

Wer sich derzeit an der Ägäis aufhält, sollte vorerst keine Fahrten mit der Fähre planen. Denn die Fähren werden bis Sonntag nicht ablegen. Grund ist ein Streik der …
Kein Fährverkehr in der Ägäis am Freitag und Samstag

Im Erzgebirge startet die Skisaison

Am Samstag werden die ersten Skilifte und -pisten in Sachsen in Betrieb genommen. Kunstschnee macht es möglich. Doch der Deutsche Wetterdienst verspricht auch gute …
Im Erzgebirge startet die Skisaison

Luther und Weihnachtsparaden im Januar

Wem die Adventszeit zu kurz ist, der kann sie in Brasilien verlängern. Auch im Januar gibt es dort noch einige Weihnachtsevents. Der Berliner Gropius-Bau beschäftig sich …
Luther und Weihnachtsparaden im Januar

Kommentare