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Beliebter Tatort für Taschendiebe sind Touristen-Hotspots, an denen viel fotografiert wird.

Langfingers Lieblinge

Achtung: Die neuesten Tricks der Taschendiebe

München - Sie beherrschen ihr kriminelles Handwerk, sind extrem kreativ und machen uns das Leben im Urlaub schwer: Taschendiebe. Die dreisten Methoden und Tipps, wie man sich vor Diebstahl mit einfachen Tricks schützen kann:

Sie beherrschen ihr kriminelles Handwerk, sind extrem kreativ und machen uns das Leben im Urlaub schwer: Taschendiebe. Abgelenkt durch die vielen Eindrücke und die ungewohnte Umgebung sind Touristen auf Reisen oft unachtsam. Die teure Digitalkamera, die Kreditkarte und wichtige Dokumente haben sie außerdem meistens bei sich. Die dreisten Methoden und Tipps, wie man sich vor Diebstahl mit einfachen Tricks schützen kann:

Kleine Geschenke erhöhen die Gefahr

An öffentlichen, belebten Plätzen werden gern kleine Geschenke verteilt. Blumen oder Bändchen zum Anstecken etwa. Während man sich das Geschenk an die Jacke pinnen lässt, wird blitzschnell nach der Brieftasche gegriffen.

Die falsche Polizei – kein Freund und Helfer

Ein Fremder verwickelt sein Opfer in ein kurzes Gespräch und erkundigt sich nach dem Weg. Kurz darauf nähert sich ein vermeintlicher Polizist und behauptet, dass der Mann ein gesuchter Krimineller ist und man nun Gepäck und Taschen nach Drogen durchsuchen müsse. Der ahnungslose Tourist gehorcht und gibt den Inhalt seiner Taschen preisAuch beim Erklären der Straßenkarte sind oft flinke Finger am Werk.

Augen auf bei Gedränge im Bus

Öffentliche Verkehrsmittel sind der beliebteste Ort, arglose Touristen zu beklauen. Besonders verdächtig ist es, wenn man abrupt und heftig angerempelt wird. Den Rucksack deshalb immer vorne tragen – das ist die sicherste Variante, um sein Gepäck stets im Blick zu haben. Kameras sollten nicht um den Hals gehängt, sondern in der Tasche verstaut werden. Langfinger gibt es übrigens auch in Shuttlebussen zum Hotel. In einem Fall sollen sich Diebe sogar im Gepäckraum versteckt und die Koffer während der Fahrt durchsucht haben.

Ablenkung durch den Strandverkäufer

Die Taschendiebe sprechen Strandbesucher unter einem Vorwand an, sie verkaufen zum Beispiel Eis, Bier, Sonnenbrillen oder bieten Dienstleistungen wie Massagen an. Der Komplize befindet sich schon in der Nähe und greift zu, sobald das Ablenkungsmanöver perfekt ist.

Fette Beute der Restaurant-Patrouille

Eine über die Lehne gehängte Jacke oder Tasche sind für Diebe ein gefundenes Fressen. Wenn er mit dem Rücken zu seiner Beute sitzt, hat er alle Zeit der Welt, die Inhalte der Taschen zu prüfen. Wertsachen, Geld und Mobiltelefon sollte man am besten immer am Körper tragen oder vor sich auf den Tisch legen, die Handtasche oder der Rucksack ist zwischen den Füßen am sichersten.

Beim Fußball hört der Spaß auf

Bei diesem Trick nutzt eine lokale Bande in Madrid die Fußballvernarrtheit vieler Touristen aus. Sie verwickeln diese in ein Gespräch über Fußball und schlagen ein Spiel vor, bei welchem man eng aneinander auf einem Bein hüpft. Durch die unkoordinierten Bewegungen bemerkt man dabei natürlich nicht, wie Hosen- und Jackentaschen geleert werden.

Das Allerletzte: Die Mitleidsmasche

Auch bei vermeintlich bestohlenen Landsleuten ist Vorsicht geboten: Die versprochene Rückzahlung von geliehenem Geld erfolgt nicht immer! Zusammengestellt von Goeurope/Blog

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