Die Lufthansa stellt wegen der Ausweitung des Pilotenstreiks Langstreckenverbindungen von und nach Frankfurt am Dienstag fast vollständig ein.
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Die Lufthansa stellt wegen der Ausweitung des Pilotenstreiks Langstreckenverbindungen von und nach Frankfurt am Dienstag fast vollständig ein.

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Langstrecken-Flüge ab Frankfurt gestrichen 

Frankfurt/Main - Die Lufthansa stellt wegen der Ausweitung des Pilotenstreiks Langstreckenverbindungen von und nach Frankfurt am Dienstag fast vollständig ein.

Der überwiegende Teil der Kurz- und Mittelstreckenflüge werde ebenfalls gestrichen, teilte die Fluggesellschaft am Montag mit. Ab München könnten dagegen voraussichtlich rund die Hälfte aller geplanten Kurz-, Mittel- und Langstreckenflüge von Lufthansa starten. Die Kurz- und Mittelstrecke werden dabei vor allem von der Lufthansa-Regionaltochter CityLine geflogen, die nicht vom Streik betroffen ist.

Die Liste der gestrichen Lufthansa-Flüge finden Sie hier im Internet.

Im Tarifstreit um den Vorruhestand der Lufthansa-Piloten begann am Montagmittag der 35-stündige Ausstand auf der Kurz- und Mittelstrecke. Zusätzlich hatten sie für Dienstag einen Streik auf der Langstrecke angekündigt. Dieser Ausstand soll von 6.00 Uhr bis Mitternacht dauern. Der Flugverkehr werde dadurch deutlich stärker beeinträchtigt als bisher vorhergesehen beeinträchtigt als bisher vorhergesehen, erklärte die Lufthansa.

Einen dritten Sonderflugplan mit Informationen für Flüge von und nach Frankfurt wollte die Airline am Montagnachmittag auf ihrer Internetseite veröffentlichen. Langstreckenflüge von und nach Düsseldorf sollten trotz des Streiks planmäßig verkehren.

Piloten-Streik auch am Dienstag

Betroffen vom Arbeitskampf auf der Langstrecke werden alle Flüge der Lufthansa mit Flugzeugen vom Typ Airbus A380, A340 und A330 sowie Boeing 747 deutschlandweit, erklärte Cockpit. Bei den Kurz- und Mittelstrecken würden Maschinen vom Typ Airbus A320-Familie, Boeing 737 und Embraer bestreikt.

In dem Tarifkonflikt geht es um die sogenannte Übergangsversorgung. Die Lufthansa will, dass ihre Piloten später als bisher in den bezahlten Vorruhestand gehen - die Gewerkschaft wehrt sich dagegen.

Wer fliegt trotz Streik?

Alle Fluggäste werden von Lufthansa gebeten sich vor Reiseantritt über den aktuellen Status ihres Fluges zu informieren.

Flüge der Fluggesellschaften Austrian Airlines, Brussels Airlines, Germanwings, SWISS und Air Dolomiti (operated by OS, SN, 4U, LX, EN) sind, laut der Airline, nicht vom Streik betroffen und werden flugplanmäßig durchgeführt.

Umbuchen

Flugpassagiere, deren Flug gestrichen wurde, bietet Lufthansa Umbuchungen auf andere Termin an. Auch Flüge die von/nach/via Frankfurt, München und Düsseldorf im Streikzeitraum nicht gestrichen sind, können einmalig kostenlos umgebucht werden.

dpa/ml

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