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Günstiger geht es nirgends: Hanoi bietet den preiswertesten Städtetripp.

Sparen bei Kurztrips

Das sind die günstigsten Städte der Welt

München - Viele Urlauber zieht es im Sommer in die Metropolen dieser Welt. London, Paris und New York sind die bekanntesten Namen - und die teuersten Ziele. Dabei geht es oft auch billiger.

Wussten Sie das schon? Für den Preis von drei Taxifahrten (Hin- und Rückweg) in Zürich übernachten Reisende in einem 4-Sterne-Hotel in Hanoi. Zwei Abendessen für jeweils zwei Personen kommen in Taipeh, Taiwan so teuer wie zwei Cocktails im südkoreanischen Seoul. Für eine Übernachtung in einem 4-Sterne-Hotel in Zürich ergibt sich fast der gleiche Preis wie für drei Übernachtungen im polnischen Warschau.

Wo Städtetrips den Reisegeldbeutel schonen und wo Urlauber ein größeres Budget einplanen sollten, verrät der TripIndex Cities von dem Reiseportal Tripadvisor. Der Preisvergleich zu den Nebenkosten in 48 internationalen Touristenmetropolen wurde vom unabhängigen Marktforschungsunternehmen Ipsos Mori vor Beginn der Sommerreisezeit erstellt.

Städtetrips: Kosten im Vergleich

TripIndex Cities vergleicht die typischen Kosten, die für zwei Personen an einem Abend während eines City-Trips anfallen. Inbegriffen sind: Cocktails als Aperitif in einem Fünf-Sterne-Hotel, eine Mahlzeit im Restaurant, Taxi-Kosten sowie eine Übernachtung für zwei Personen in einem Vier-Sterne-Hotel während der Sommerreisemonate von Juni bis August.

Bei dem internationalen Vergleich liegt die Hauptstadt Vietnams, Hanoi, mit 111 Euro für einen Städtetrip klar auf Platz eins. Ein Newcomer unter den günstigen asiatischen Reisezielen ist Jakarta: Indonesiens Hauptstadt hat im Vergleich zum Vorjahr 19 Plätze gut gemacht und belegt den zweiten Platz mit 115 Euro, gefolgt vom ägyptischen Badeort Sharm el Sheikh auf Platz drei mit 115,79 Euro. Weitere Städte unter den Top Ten der preiswertesten Ziele sind Bangkok (Platz 4, 117,69 Euro), Mumbai (Platz 7, 138,41 Euro) und Kuala Lumpur (Platz 8, 141,97 Euro).

Günstige Reisealternative Osteuropa

Dabei muss man gar nicht so weit fliegen. In Osteuropa gibt es eine Reihe von ähnlich günstigen Angeboten: Sofia kommt auf den fünften Platz (136,16 Euro) und Budapest auf den zehnten Platz (145,35 Euro). Beide Städte haben sich im Vergleich zu 2013 etwas verteuert. Anders Prag: Die Stadt an der Moldau ist ein wahrer Senkrechtstarter und verbesserte sich in den letzten zwölf Monaten um elf Plätze auf den nun neunten Rang (143,47 Euro).

Mit Abstand die teuersten Anlaufpunkte sind London, Paris und New York mit 377,40 Euro, 370,13 Euro und 363,84 Euro. Aber auch die Skandinavier sind ganz oben mit dabei: Stockholm (Platz 4, 347,22 Euro), Oslo (Platz 5, 330,82 Euro), Kopenhagen (Platz 7, 306,10 Euro) und Helsinki (Platz 8, 275,66 Euro).

Interessant: Beim Urlaub im deutschsprachigen Raum sollten Reisende ein etwas größeres Budget für Nebenkosten einplanen: München liegt mit dem 33. Platz und Gesamtkosten von mehr als 245 Euro auf der unteren Preisskala, während sich Wien und Zürich im Vergleich zum Vorjahr um einige Plätze verbessern konnten: Wien steigerte sich von Platz 24 vom letzten Jahr nun auf den 23. Platz (198,50 Euro) und Zürich belegt den sechsten Platz (329,25 Euro) im Top Ten-Ranking der kostenintensivsten Städte.

mm

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