Weihnachten begeistert vor allem die Kleinen. Auf dem Markt am Rathaus können sie im Advent viel entdecken. Foto: Wien Tourismus/Peter Rigaud
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Weihnachten begeistert vor allem die Kleinen. Auf dem Markt am Rathaus können sie im Advent viel entdecken.
Schnelles Durchkommen unmöglich: Wer sich zur Weihnachtszeit in Wiens Gassen begibt, sollte Geduld und Muße mitbringen. Foto: Wien Tourismus/Manfred Horvath
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Schnelles Durchkommen unmöglich: Wer sich zur Weihnachtszeit in Wiens Gassen begibt, sollte Geduld und Muße mitbringen.
Flanieren unter bunten Lichtern am Graben - Wien gibt sich zu Weihnachten festlich. Foto: Wien Tourismus/Christian Stemper
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Flanieren unter bunten Lichtern am Graben - Wien gibt sich zu Weihnachten festlich.
Weihnachtsmann und Engelskind: Wer noch festliche Deko sucht, wird auf den Wiener Weihnachtsmärkten wie hier am Schloss Schönbrunn fündig. Foto: www.weihnachtsmarkt.co.at/Gerhard Fally
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Weihnachtsmann und Engelskind: Wer noch festliche Deko sucht, wird auf den Wiener Weihnachtsmärkten wie hier am Schloss Schönbrunn fündig.
Besonders an Weihnachten ein Blickfang: Schloss Schönbrunn. Foto: www.weihnachtsmarkt.co.at/Gerhard Fally
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Besonders an Weihnachten ein Blickfang: Schloss Schönbrunn.
Adventszauber vor dem Rathaus: Nicht nur dort ist Wien in der Vorweihnachtszeit festlich geschmückt. Foto: kreitner & partner
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Adventszauber vor dem Rathaus: Nicht nur dort ist Wien in der Vorweihnachtszeit festlich geschmückt.
Leckere Maronen und noch mehr Spezialitäten gibt es auf dem Altwiener Christkindlmarkt. Foto: Wien Tourismus/Christian Stemper
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Leckere Maronen und noch mehr Spezialitäten gibt es auf dem Altwiener Christkindlmarkt.
Besonders stimmungsvoll ist der Besuch eines Weihnachtsmarktes bei Schnee, wie hier auf dem Christkindlmarkt vor dem Burgtheater. Foto: Wien Tourismus/Peter Rigaud
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Besonders stimmungsvoll ist der Besuch eines Weihnachtsmarktes bei Schnee, wie hier auf dem Christkindlmarkt vor dem Burgtheater.

Österreich

Punschkrapferl und Kaffeestuben-Flair - Weihnachten in Wien

Am Altwiener Markt gibt es Maronen in Hülle und Fülle. Vor dem Rathaus steht der größte Weihnachtsbaum der Stadt. Weiße Pracht gibt es dagegen etwas außerhalb der Metropole. Und ganz Wien wird im Advent von Millionen Lichtern erhellt.

Wien - Die Wiener Innenstadt wirkt wie eine Kulisse aus der Kaiserzeit. Imperiale Prachtbauten des 19. Jahrhunderts reihen sich aneinander. Ein Hochgefühl erzeugt diese Kulisse besonders in der Adventszeit.

Der höchste Weihnachtsbaum der Stadt steht vor dem Rathaus. Spaziert man vom Museum Albertina durch die Innere Stadt, fällt als erstes das alles überstrahlende Lichtermeer auf. 2,5 Millionen Lämpchen tauchen die Einkaufsstraßen in sanftes gelbes Licht. Über der Kärtnerstraße leuchten Sternengirlanden.

Die dortige Fußgängerzone ist an jedem Wochenende im Jahr belebt. Im Dezember ist die Kärtnerstraße einer der zentralen Anlaufpunkte in der österreichischen Hauptstadt. In den Kaffeehäusern herrscht reger Andrang. Studenten, Geschäftsleute und Rentner suchen Zuflucht vor dem eisigen Wiener Dezember-Wind.

Sturmfrisur nennen die Wiener das, was die Adventswitterung mit den Haaren auf dem Kopf anstellt, erzählt Stadtführerin Beatrice Aumayr. Wer einen Platz in einer der behaglichen Kaffeehaus-Stuben ergattern will, braucht ein Quäntchen Glück. Tische kann man trotz - oder auch wegen - des Hochbetriebs in der Regel nicht reservieren.

Auf ihrer Tour durchs vorweihnachtliche Wien zeigt Aumayr die unterschiedlichsten Facetten der Wiener Weihnachtsmärkte. "Jeder Christkindlmarkt hat seinen eigenen Charakter", erzählt sie. Etliche davon liegen so nah beieinander, dass man in der Wiener Innenstadt von einem Markt zum nächsten flanieren kann.

Recht traditionell geht es auf dem Altwiener Markt auf der Freyung zu. Der Markt gilt als ältester in ganz Wien. In den eher schlicht gehaltenen Holzbuden auf dem kleinen Platz bieten Händler traditionelle Handwerkskunst und heiße Maronen an. Außerdem gibt es Punschkrapferl und kandierte Nüsse. Nur ein paar Schritte entfernt liegt der Weihnachtsmarkt am Hof.

Insgesamt rund 25 große Weihnachtsmärkte gibt es über die ganze Stadt verteilt. Zu den jüngsten gehört der am Stephansdom - ihn gibt es erst seit wenigen Jahren. Die bemalten Buden drängen sich hier geradezu an die Fassade des mittelalterlichen Bauwerks. Rund 135 Meter hoch ragt das imposante Bauwerk in den Wiener Nachthimmel. Wer die 343 Stufen auf der Südseite des Doms bewältigt, den erwartet ein eindrucksvoller Ausblick über Wien. Bereits ab 16.00 Uhr wird es dunkel, dann leuchtet die Stadt.

Wer schließlich nach weißer Pracht im weihnachtlichen Wien sucht, der sollte ein Stück hinaus zum Schloss Schönbrunn fahren. Die etwas außerhalb gelegene ehemalige Kaiserresidenz hat einen weitläufigen Park. "Zuckergusszauber", sagt Aumayr, "gibt es vor allem dort."

Anreise: Mit dem Flugzeug zum Beispiel mit Lufthansa aus Frankfurt und München nach Wien oder mit Air Berlin aus Düsseldorf. Direkte Zugverbindungen in die österreichische Hauptstadt gibt es unter anderem ab Frankfurt am Main, Passau und Salzburg.

Übernachtung: Etliche hochpreisige Hotels befinden sich am Innenstadt-Ring beziehungsweise im 1. Bezirk. Weiter außerhalb finden sich oft etwas günstigere Unterkünfte.

Öffnungszeiten der Märkte: Die Weihnachtsmärkte in Wien sind von vormittags bis abends geöffnet. Der Christkindlmarkt am Rathaus ist täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr offen. Der Altwiener Markt an der Freyung von 10.00 bis 21.00 Uhr. Am 24. Dezember haben einige Märkte nicht geöffnet oder schließen bereits am Nachmittag.

Informationen: Wien Tourismus, Invalidenstraße 6, A-1020 Wien, Tel.: 0043 1/24555, E-Mail: info@wien.info

dpa/tmn

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