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Bei einer neuen Terrorserie sind am Dienstag in Brüssel mindestens 26 Menschen getötet worden. Die Zahl der Verletzten liegt bei mehr als 130.

Nach Terroranschlägen

Außenamt ruft Brüssel-Besucher dringend zu Vorsicht auf

Brüssel - Nach den Explosionen in Brüssel hat das Auswärtige Amt die Besucher der Stadt zu Vorsicht aufgerufen.

Es empfahl Brüssel-Besuchern, sich über die Medien und über die Reisehinweise des Auswärtigen Amts zu informieren. "Reisende in Brüssel werden dringend gebeten, sich in der Stadt nur mit erhöhter Aufmerksamkeit und Wachsamkeit zu bewegen, größere Menschenansammlungen zu meiden und Weisungen der belgischen Sicherheitskräfte unbedingt zu befolgen", teilte das Außenamt am Dienstag in Berlin mit.

Nach Terroranschlägen in Brüssel: In der Stadt sei mit Sperrungen zu rechnen

Das Auswärtige Amt richtete nach Angaben eines Sprechers einen Krisenstab ein. Die deutsche Botschaft in Brüssel bemühe sich mit Hochdruck um Aufklärung, ob auch Deutsche betroffen sind.

Am Morgen war es am Brüsseler Flughafen zu Explosionen gekommen; das Auswärtige Amts sprach in diesem Zusammenhang von einem "terroristischen Anschlag". Auch in einer U-Bahn-Station gab es eine Explosion. Nach Angaben der Feuerwehr wurden mindestens 21 Menschen getötet.

Belgisches Krisenzentrum richtet Nummer für Auslandsanrufer ein

Das nationale Krisenzentrum in Belgien ist nach den Anschlägen über eine spezielle Telefonnummer zu erreichen. Unter +32 781 51 771 können sich Anrufer aus dem Ausland erkundigen, wie das Zentrum am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Die Mitarbeiter baten aber darum, möglichst über soziale Medien zu versuchen, Menschen zu kontaktieren.

AFP/dpa

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