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Die Frauenkirche und die Hochschule für Bildende Künste in Dresden.

Neuer Reiseführer

Auf ins wundervolle Dresden - "Pegida zum Trotz"

Dresden – eine Stadt voller Wunder, die es für Besucher wie Einheimische zu entdecken gibt. Der neue Reiseführer "Wundervolles Dresden" gibt Einblicke in eine Stadt, die zur Zeit etwas in Verruf geraten ist.

Die Silhouette der Altstadt von Dresden.

In malerischer Lage erstreckt sich die wunderschöne Hauptstadt Sachsens entlang der Ufer der Elbe. Historische Prunkbauten, Kulturstätten und Kunstschätze lassen sich hier an jeder Ecke finden. Nicht umsonst ist Dresden eines der beliebtesten Reise-Ziele Deutschlands, auch wenn die Landeshauptstadt des Freistaats Sachsen momentan mit Abschottung und Fremdenfeindlichkeit zu kämpfen hat. Touristen sollten sich davon jedoch nicht abschrecken lassen, wie Autorin Kerstin Sucher klarstellt: "Dresden ist eben nicht irgendeine Stadt, Dresden ist eine Kunst- und Kulturstadt von Weltrang. Der Reiseführer erscheint in einer Zeit, in der die Stadt oft negative Schlagzeilen bekommt. Wir möchten mit unserer Arbeit Lust machen, nach Dresden zu fahren, Pegida zum Trotz! Die Dresdner und die Sachsen sind seit jeher gastfreundlich, ganz gleich woher man kommt." Beide Autoren kennen sich aus vor Ort, sie stammen beide aus dem Freistaat.

Aber auch für Einheimische bietet der Reiseführer reichlich Gelegenheiten, die bunten und kuriosen Facetten der Elbstadt neu zu entdecken: "Wer von ihnen weiß schon, dass beispielsweise der Hausmannsturm im Jahr 1775 Dresdens erste Blitzschutzanlage erhielt?", fragt Autor Bernd Wurlitzer. Der Fokus des Reiseführers liegt natürlich auf den vielen Sehenswürdigkeiten Dresdens: Von der größten und ältesten Raddampferflotte der Welt über den Cholerabrunnen bis zur Gohliser Windmühle, vom Trinitatisfriedhof bis zur Ardenne-Sternwarte offenbart der Reiseführer Schätze im Taschenbuchformat, die weit über das weltbekannte Barockerbe und die Kunstsammlungen der Stadt hinausgehen.

Wundervolles Dresden: Autoren und Buch

Bernd Wurlitzer hat sich dem Tourismus, der Hotellerie und der Gastronomie verschrieben. Der gelernte Großhandelskaufmann, studierte Journalist und Diplom-Foto-Designer ist gebürtiger Zwickauer und lebt derzeit in Berlin. Seit Jahrzehnten ist Wurlitzer freischaffend tätig: Seine touristischen, kunstgeschichtlichen und länderkundlichen Werke wurden rund drei Millionen Mal verkauft. Kerstin Sucher wurde in Mittweida (Sachsen) geboren. Das Studium an der Universität Leipzig beendete sie als Diplom-Sprachmittlerin. Nach mehrjährigen Auslandsaufenthalten in Algerien und Tunesien war sie etwa zwölf Jahre für das touristische Auslandsmarketing der Kulturstadt Weimar zuständig und bereiste die Welt von London über Paris bis Tokio. Heute lebt sie als freischaffende Reisejournalistin in Berlin.

Der reich bebilderte Reisebegleiter der Tourismus-Journalisten bietet mit 155 Raritäten aus Kunst und Kultur, aus Technik und Architektur endlose Möglichkeiten, die verschiedenen Facetten der Stadt zu erkunden. Wer pro Tag fünf Sehenswürdigkeiten erleben möchte, sollte also sich also mindestens einen Monat Zeit nehmen. Der Reiseführer mit Kartenmaterial und 404 Farbfotos auf insgesamt 256 Seiten ist beim Steffen Verlag erschienen und kostet 14,95 Euro.

Kreuzchor und mehr: Zehn Gründe für einen Dresden-Besuch

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