Menschenrechte, Umwelt- und Tierschutz: Die Mongolei hat es in der Rangliste von Entwicklungsländern nach ethischen Maßstäben in die Top Ten geschafft. Foto: Mongolia/Bayar Balgantseren
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Menschenrechte, Umwelt- und Tierschutz: Die Mongolei hat es in der Rangliste von Entwicklungsländern nach ethischen Maßstäben in die Top Ten geschafft.

Ethic Traveler

Reisen mit gutem Gewissen: Ethik-Rangliste für Entwicklungsländer

Schöne Landschaften, gutes Essen - das reicht manchem schon im Urlaub. Andere achten auch auf Standards in Sachen Menschenrechte, Umwelt- und Tierschutz. Eine Organisation hat nun eine passende Rangliste von Entwicklungsländern erstellt.

Berkeley - Urlauber können sich bei Reisen in Entwicklungsländer an einer neuen Rangliste nach ethischen Standards orientieren. Sie wird jedes Jahr von der Non-Profit-Organisation Ethic Traveler erstellt.

Die Länder mit den besten Ethik-Standards

Die Top Ten sind in diesem Jahr Kapverden, Dominica, Grenada, Mikronesien, die Mongolei, Panama, Samoa, Tonga, Tuvalu und Uruguay. Fünf Länder - Kapverden, Dominica, Samoa, Tonga und Uruguay - hatten es bereits im vergangenen Jahr in die Top Ten geschafft. Litauen, Chile, Mauritius, Palau und Vanuatu tauchen dagegen nicht mehr in der Liste auf. Bei Litauen liegt das etwa daran, dass es nicht mehr als Entwicklungsland angesehen wird.

Mit diesen Kategorien wird die Ethik in Entwicklungsländern bewertet

Die bewerteten Kategorien sind Umweltschutz, Sozialwesen, Menschenrechte und seit 2013 auch Tierschutz. In jeder Kategorie wird nicht nur die derzeitige Situation beleuchtet, sondern auch die Entwicklung der vergangenen Jahre, heißt es. Als Grundlage der Bewertung dienen unter anderem Daten von Quellen wie Freedom House, Reporter ohne Grenzen, Unicef und Weltbank.

Neben guten Bewertungen in den genannten Kategorien böten die gekürten Länder auch landschaftliche Schönheit sowie Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten und für den Kontakt mit den Einheimischen und ihrer Kultur.

Das Ziel des Bewertung sei, die Leistung der Gewinner zu unterstützen und Urlauber dazu aufzufordern, mit einer Reise in eines der prämierten Länder den eigenen wirtschaftlichen Einfluss zu nutzen, um das gute Verhalten zu belohnen.

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dpa/tmn

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