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Kostenschutz beim mobilen Surfen gilt weltweit

Urlaub mit Handy

Mobiles Surfen weltweit mit Preisgrenze

Berlin/Düsseldorf - Ab dem 1. Juli 2012 gelten Preisgrenzen für Handygespräche und mobiles Surfen im EU-Ausland. Doch Reisende sind auch weltweit gegen explodierende Kosten geschützt.

Wer Daten im Wert von rund 50 Euro verbraucht hat, bekommt zunächst eine Warnung per SMS. Ist die 60-Euro-Marke erreicht, wird die Datenverbindung gekappt. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin. Voraussetzung für den Kostenschutz ist ein Handyvertrag bei einem Anbieter aus der Europäischen Union. Dort gilt die Regelung schon seit längerem.

Weltweite Sperre bei 60 Euro 

Verbraucher können die Sperre aktiv aufheben oder auch von vorneherein höhere oder niedrigere Grenzwerte mit ihrem Anbieter vereinbaren. Wer sich nicht mehr sicher ist, ob er die Sperre hat aufheben lassen oder die Kostengrenze verschoben hat, sollte vor einem Auslandsaufenthalt noch einmal bei seinem Anbieter nachfragen.

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Seit Anfang Juli gilt innerhalb der EU erstmals eine Kostenobergrenze beim mobilen Surfen: Anbieter dürfen nicht mehr als 83 Cent für ein übertragenes Megabyte Daten verlangen und müssen in Ein-Kilobyte-Schritten abrechnen. Wer trotzdem nicht riskieren möchte, versehentlich 50 bis 60 Euro Kosten zu produzieren, sollte sein Handy so einstellen, dass Updates und Apps nicht automatisch oder nur bei WLAN-Datenverbindung heruntergeladen werden, raten die Verbraucherschützer. Zusätzlich und vor allem außerhalb der EU kann es sinnvoll sein, das sogenannte Datenroaming in den Einstellungen seines Handys zu deaktivieren.

dpa

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