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Die RiskMap 2016: Länder der Risikostufe "Extrem" sind braun markiert.

Reise-Sicherheit

RiskMap 2016: Diese Länder sind besonders gefährlich

Terroranschläge in Frankreich, Bürgerkrieg in Syrien, Flüchtlingskrisen an den Grenzen: Die neue RiskMap 2016 zeigt, welche Regionen Reisende lieber meiden sollten.

An vielen Orten rund um den Globus herrschen Terror und Krieg - so scheint es zumindest. Doch wie sicher ist die Welt wirklich im Jahr 2016? Die globale Unternehmensberatung "Control Risks" veröffentlicht jedes Jahr eine Prognose über politische und sicherheitsrelevante Entwicklungen in der ganzen Welt. Zunächst stehen dabei wirtschaftliche Faktoren im Fokus, aber auch Urlauber können daraus ihre Schlüsse ziehen.

Die Experten untersuchen generelle Sicherheitsrisiken wie Diebstahl, Sachbeschädigung, Betrug, Überfälle und Entführungen und werten diese aus. Auch politische Gefahren wie Bürgerkriege und Revolutionen oder Gefahren für die Gesundheit werden berücksichtigt.

RiskMap 2016: Länder mit "extremem" Reise-Risiko

Die höchste Risikostufe "Extrem" trifft laut den Experten auf zehn Länder zu. Diese befinden sich hauptsächlich in Nahen Osten sowie in Afrika. Folgende Länder sollten Touristen laut Control Risk besser meiden:

  • Irak
  • Syrien
  • Afghanistan
  • Demokratische Republik Kongo
  • Jemen
  • Pakistan
  • Burundi
  • Somalia
  • Zentralafrikanische Republik
  • Nordkorea

RiskMap 2016: Länder mit "hohem" Reise-Risiko

Auch gefährlich sind die Länder, die mit der Risikostufe "Hoch" eingestuft wurden. Bemerkenswert: Auch die beliebten Urlaubsländer Ägypten und Thailand zählen zu den Orten, die Reisende nicht besuchen sollten. Hier sind laut Control Risk die Länder mit hohem Risiko:

  • Nigeria
  • Sudan
  • Elfenbeinküste
  • Tschad
  • Ägypten
  • Ukraine
  • Indien
  • Myanmar
  • Mexiko
  • Haiti
  • Thailand

Übrigens: Das Sicherheitsrisiko in Westeuropa und Skandinavien wird als "gering" eingestuft.

RiskMap 2016: Die Top 5 der globalen Risiken

1. Terrorismus und Islamischer Staat

Die Anschläge in Beirut, Paris und Ankara haben gezeigt, dass der IS nicht nur fähig ist, in seinem Kerngebiet Syrien zu agieren, sondern auch weit außerhalb. Control Risks ist dennoch der Meinung, dass 2016 der IS vor allem sein Ziel verfolgen wird, die Positionen in Syrien und im Nordwesten des Iraks auszubauen und seine Version eines Kalifats im Nahen Osten zu etablieren.

2. Bürgerkrieg in Syrien

Die Entwicklungen in Syrien und die Reaktionen der Internationalen Gemeinschaft müssen 2016 genau beobachtet werden. Russlands Beteiligung in dem Konflikt wird 2016 weitergehen und damit Einfluss auf dessen Ausgang nehmen. Auch die Reaktionen von Saudi-Arabien und dem Iran in Kombination mit deren Kampf um Vormachtstellung im Nahen Osten werden eine Rolle spielen.

3. Cyber-Risiken

Kompromittierung von Hardware, staatliche Spionage und kriminelle Angriffe sind die Top 3 Cyber-Risiken für 2016. Control Risks erwartet eine steigende Anzahl an Nationen, die im Bereich Cyber-Spionage tätig werden. Die Angriffe und deren negative Auswirkungen werden zunehmen.

4. Zukunft der EU

Die EU hat in den letzten Jahren eine große Anzahl an Krisen absorbieren müssen: die Schuldenkrise Griechenlands, Russlands Annexion der Krim und Intervention in der Ost-Ukraine sowie die noch andauernde Flüchtlingskrise. Die Angriffe in Paris haben die EU in Unruhe versetzt und Luftangriffe Frankreichs in Syrien ausgelöst. Es bleibt abzuwarten, wie die EU auf die weiteren Entwicklungen in 2016 reagieren kann und wird.

5. Chinas 6%-Realität: 

Unsicherheit über Chinas Fähigkeit, sich an die neue 6%-Wachstum-Ära anzupassen, führt dazu, dass viele Unternehmen ihre Tätigkeiten in China kritischer hinterfragen als in den vergangenen Jahren.

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