+
Der berühmte Romeo-und-Julia-Balkon im Vorhof der „Casa di Giulietta“.

Stadt Verona will Gebühr einführen

Blick auf Romeo-und-Julia-Balkon kostet bald

Rom - Gratis vor dem Balkon wie Romeo und Julia zu schmachten ist bald vorbei: Die italienische Stadt Verona will eine Gebühr für den legendären Vorbau einführen

Der Balkon, auf dem Julia gemäß der Tragödie von William Shakespeare auf ihren Romeo gewartet haben soll, begeistert Millionen Touristen jedes Jahr. Der Eintritt in den Hof, in dem Besucher auch die Statue der Hauptdarstellerin bewundern, soll künftig 2,50 Euro kosten. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Montag.

Für das Haus, in dem Julia gewohnt haben soll, muss man bereits sechs Euro Eintritt bezahlen. Pro Jahr kommen rund 1,5 Millionen Menschen zur „Casa di Giulietta“ und lichten sich vor dem wohl berühmtesten Balkon der Weltliteratur ab. Shakespeares Drama soll sich in Verona abgespielt haben. Allerdings ist die Liebesgeschichte Fiktion - und Julia hat nie wirklich in dem Haus gewohnt. Auch soll der Balkon erst nachträglich angebaut worden sein.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Am dritten Advent droht Stau vor allem in Ballungszentren

In den Innenstädten wird es am Wochenende viel Verkehr auf den Straßen geben. Mit Park-and-Ride-Parkplätzen können Autofahrer diesen umgehen. Auf den Autobahnen kann das …
Am dritten Advent droht Stau vor allem in Ballungszentren

Eisbaden in Tirol und ein Museum voller Stühle in Kopenhagen

Wer in den Wintermonaten verreisen möchte, ist nicht unbedingt auf Schnee angewiesen. In Kopenhagen zeigt eine Ausstellung die dänische Möbelkunst des 20. Jahrhunderts …
Eisbaden in Tirol und ein Museum voller Stühle in Kopenhagen

Wie viel Sprit haben Flugzeuge als Reserve an Bord?

Airlines dürfen beim Sprit nicht zu knapp kalkulieren. Denn Flugzeuge müssen auch mal Warteschleifen fliegen, ehe sie landen können. Oder sie werden umgeleitet. Das …
Wie viel Sprit haben Flugzeuge als Reserve an Bord?

Winter 2017: Die Lieblingsreiseziele der Deutschen

Ischgl, Oberstdorf oder Saalbach: Die Deutschen fahren im Winter eher in die Berge als in den Süden. Der Grund: Sie fahren lieber Ski als sich am Strand zu sonnen.
Winter 2017: Die Lieblingsreiseziele der Deutschen

Kommentare