Die Skellig-Islands im Süd-Westen Irlands waren der Drehort für die Schlussszene von „Star Wars - Das Erwachen der Macht“.
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Die Skellig-Islands im Süd-Westen Irlands waren der Drehort für die Schlussszene von „Star Wars - Das Erwachen der Macht“.

Zu schön um wahr zu sein

Die sechs schönsten Drehorte der Oscar-Nominierten

 In der Nacht von Sonntag auf Montag ist es wieder soweit. Die 88. Academy Awards 2016 werden im Dolby Theatre in Los Angeles vergeben. Wir zeigen die schönsten Drehorte.

München - Auch bei den 88. Oscar-Verleihungen 2016 werden wieder die besten Filme des Jahres 2015 ausgezeichnet. Ein besonders realistisches Feeling erhalten die Filme durch die sehr speziellen Destinationen. Die Hotelvergleichswebsite Trivago hat vorab die sechs besten Drehorte von nominierten Filmen herausgesucht. 

Vom westlichen Ende Europas über die Wüsten von Jordanien und Namibia zur südlichsten Stadt der Welt

1.  Skellig Michael, Irland – Star Wars: Das Erwachen der Macht:

Die Insel Skellig Michael im Norden Irlands ist seit 1996 Weltkulturerbe. Auf dem Eiland steht eines der schwerst zugänglichen mittelalterlichen Klöster Irlands, das Mönchen über sechs Jahrhunderte als Unterkunft diente. Durch die Abgelegenheit der Insel gilt sie noch heute als Geheimtipp, sodass die Mönchssiedlung durch ausgebliebene Besucherströme gut erhalten ist. Touristen schauen beim Aufstieg zur Mönchssiedlung auf die Flugkünste von Papageientauchern. Die Crew von „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ zog es für die Schlussszene auf die Insel.

2. Wadi Rum, Jordanien – Der Marsianer – Rettet Mark Watney:

Der Astronaut Mark Watney alias Matt Damon muss in „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ auf dem Mars, dem roten Planeten, um sein Überleben kämpfen. Für einen authentisch wirkenden Drehort zog es das Set in die Wadi Rum Wüste nach Jordanien. Das arabische Wort Wadi stellt einen ausgetrockneten Flusslauf dar, sodass durch die extreme Trockenheit der Aufenthalt in einem solchen Gebiet lebensgefährlich ist. Seit 2011 sind die ausgetrockneten, schroffen Sandlandschaften mit rotem Sand und imporragenden Granitformationen in der Welterbeliste der UNESCO.

3. Ushuaia, Argentinien – The Revenant – Der Rückkehrer: 

Mit zwölf Oscar Nominierungen ist „The Revenant – Der Rückkehrer“ der Favorit der diesjährigen Oscarverleihung. Leonardo diCaprio hofft auf seinen ersten Oscar und zog mit der Filmcrew in die südlichste Stadt des Zentrum des argentinischen Feuerlandes, nach Ushaia. Die Region spiegelt viele Naturextreme dar: von schneebedeckten Bergen über Gletscher, Wälder, Seen, Flüsse und Wasserfälle. Für die letzten Filmszenen ging es an den Oliva River in Ushuaia. Viele am Film beteiligte Personen klagten später auf Grund der extremen Wetterverhältnisse während des Drehs über eine ihrer schlimmsten Erfahrungen.

4. Telluride, Colorado – USA – The Hateful Eight:

Die Dreharbeiten für Quentin Tarantinos neuen Film “The Hateful Eight” dauerten vom 23. Januar bis zum 12. März 2015 an und als Kulisse diente hierfür Telluride in Colorado. Bereits 1969 entstand hier im Südwesten des US-Bundesstaates der Western-Klassiker “Der Marshal” mit John Wayne. Für drei Oscars ist der US-amerikanische Western nominiert, in dem unter anderem Samuel L. Jackson und Kurt Russell durch Telluride zogen. Der Ort im Westernstil bietet im Sommer fast jedes Wochenende wechselnde Feste und Ausflugsmöglichkeiten an, während im Winter schneebedeckte Gipfel auf Skifahrer warten.

5. Namib-Wüste, Namibia – Mad Max: Fury Road:

Die Namib-Wüste liegt an der Westküste Südafrikas auf dem Gebiet von Namibia und Angola. Die Wüste grenzt an die Küste des Atlantiks, sodass sie zu einer der wenigen Küstenwüsten der Erde gehört. Mehr als acht Monate zog die Crew von „Mad Max: Fury Road“ in das unfruchtbare Gebiet. Zunächst sollte der Einzelgänger Max durch das postapokalytische Ödland der australischen Broken Hills ziehen. Heftige Regengüsse führten jedoch zu farbenprächtigen Blumenlandschaften in der australischen Landschaft, sodass schließlich die Dreharbeiten in der Trockenwüste Namibias stattfunden.

6. Valldal, Norwegen – Ex Machina:

Der Drehbuchautor Alex Garland feierte mit „Ex Machina“ sein Regiedebüt und ist hierfür direkt in der Kategorie bestes Originaldrehbuch nominiert. Mit einem Budget von circa elf Millionen Euro erlaubte sich das Filmteam Reisen zu Drehorten in London und Norwegen. Die Produzenten stellten eine Alaska-Kulisse nach und fanden das Areal hierfür auf dem Valldal Fjord in Norwegen. Das Kamerateam zeichnete Bilder vor dem Juvet Landscape Hotel auf, welches zwischen steilen Böschungen, schroffen Felsen, Birken und Pinien liegt. Auch in der Kategorie visuelle Effekte sind die Filmemacher nominiert.

Sechs Drehorte von nominierten Oscar-Filmen

Tobias Roth

Tobias Roth

E-Mail:info@merkur.de

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