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Für welche Skischuhe man sich entscheidet, will gut überlegt sein. Wichtig ist, sich kein zu großes Modell anzuschaffen.

Skischuhe meist zu groß: Nie auf letzter Halterung schließen

Ein Skischuh muss die richtige Größe haben, sonst macht die Abfahrt keinen Spaß. Viele Skifahrer entscheiden sich eher für zu große Schuhe - und haben gerade deswegen Schmerzen. Warum das so ist, erklärt der Deutsche Skiverband.

Ein Skischuh ist zu groß, wenn der Träger die Schnallen auf der letzten Halterung schließen muss. Darauf macht der Deutsche Skiverband (DSV) aufmerksam. 90 Prozent der Skifahrer neigten aber dazu, aufgrund der harten Schale zu große Skischuhe zu kaufen und diese dann besonders fest zuzuziehen. Das macht den Schuh aber nicht schmaler, sondern flacher, wodurch Druck von oben auf dem Fuß entsteht. Das begünstige das Phänomen der eingeschlafenen Füße beim Skifahren. Besser sei eine Einlegesohle. Diese betont die natürliche Form des Fußes, ohne dass die Schnallen auf der letzten Halterung fixiert werden müssen.

Ein Skischuh soll einerseits vor Verletzungen des Sprunggelenks schützen und andererseits die Kraft aus dem Gelenk auf den Ski übertragen, erklärt der DSV. Der Schuh muss deshalb formschlüssig passen, was bei der harten Schale nicht so einfach ist. Entscheidend für die optimale Position und Kraftübertragung ist das sogenannte Ristmaß, das vom Spann über den Knöchel zur Ferse berechnet wird. Dafür sollte der Fuß ausgemessen werden, raten die Experten. Manche Sportgeschäfte machen das per virtuellem Scanner.

Der Begriff "Flex" bezeichnet die Biegehärte des Schaftes. Er gibt an, wie leicht oder schwer die Schale zu biegen ist, erläutert der DSV. Allerdings sind die Flex-Angaben nicht normiert und dienen nur als grobe Richtwerte. Ein großer Teil der Skifahrer entscheidet sich nach Erfahrungen des Verbands für zu harte Schuhe. Schließlich würden die Schuhe in der Regel im Geschäft bei 20 Grad anprobiert. Bei kalten Außentemperaturen verhärte sich das Material aber weiter.

dpa/tmn

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