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Strandspielzeug: Nichts kaufen, was nach Chemie stinkt

Nichts kaufen, was nach Chemie stinkt

Köln - Plastikbälle, Autos oder Teddys - für Kinder gibts im Urlaub in Souvenirshops und Händler am Strand eine ganze Menge zu kaufen. Doch vieles davon ist gefährlich. Vor allem, wenn es stinkt. 

Eltern müssen dabei aber aufpassen: Denn viele dieser Spielzeuge gehen nicht nur schnell kaputt, sie können auch die Gesundheit gefährden. Das hat eine Untersuchung vom TÜV Rheinland in Spanien, Italien, den Niederlanden und Deutschland ergeben. Doch wie können Eltern gefährliches Spielzeug im Urlaub erkennen? Die Tipps der TÜV-Experten:

Nichts kaufen, was lose Teile hat: „Ruhig das Produkt mal in die Hand nehmen“, rät Stefanie Drückler, Sprecherin des TÜV Rheinland. Hat es scharfe Kanten? Oder sind bei einem Stofftier etwa die Augen nur lose angenäht? Dann könnten Kinder sie leicht abreißen und verschlucken. Bei batteriebetriebenen Spielzeugen sollten Eltern darauf achten, dass das Batteriefach verschraubt ist, also von Kindern nicht geöffnet werden kann. Auch Batterien können von Kindern verschluckt werden. „Die Magensäure ist so stark, dass sie Batterien auch zersetzen kann und die Säure somit in den Körper gelangt.“

Alles liegen lassen, was stinkt: Beim Kauf von Strandspielzeug sollten Eltern auch auf ihre Nase vertrauen. Denn wenn etwas unangenehm oder nach Chemie riecht, kann das ein Zeichen für giftige Inhaltsstoffe sein. „Ein unangenehmer Geruch, das kann beispielsweise sehr teerig sein“, erklärt Drückler. Die Ausdünstungen könnten von Stoffen stammen, die möglicherweise krebserregend sind.

dpa

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