Sunrise Kempinski Hotel, Beijing
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Sunrise Kempinski Hotel in der Nähe von Peking am Yanqi See, soll mehr als eine Milliarde US-Dollar gekostet haben.

Luxustempel

Futuristischer Tagungsort in China

Am Ufer des Wildgänse-Sees nördlich von Peking steht eine futuristische, metallische schimmernde Kugel. Das Objekt ist ein Luxustempel, der auch als Tagungsort für Politiker genutzt werden soll.

Das Objekt mutet in der ländlichen Gegend wie ein Raumschiff an, doch ist es Teil des neu errichteten Tagungsorts für die Staats- und Regierungschefs der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec). Der Komplex des „Sunrise“ Kempinski-Hotels in Huairou hat mehr als eine Milliarde US-Dollar gekostet, wie es auf Anfrage des Managements hieß.

Das Areal liegt eine Stunde von Peking am Fuße der Hügel, auf denen sich die Große Mauer lang schlängelt. Es ist der „See, wo die Wildgänse nisten“ (Yanqi). Der Name des Hotels mit der aufgehenden Sonne wird zwar oft mit Japan assoziiert, doch heißt der Luxustempel auf Chinesisch „Richu Dongfang“: „Sonnenaufgang im Osten“. Das knüpft an revolutionäre Zeiten in China an, als die Kommunistische Partei als die „Sonne“ beschrieben wurde: „Wo immer sie scheint, ist es hell.“ Auch gab es das Revolutionslied „Der Osten ist rot.“

18-Loch-Golfplatz und prunkvolle Villen für die Staatsgäste 

Trotz der Sparsamkeit, die sich die Partei verordnet hat, besitzt der Komplex auch einen 18-Loch-Golfplatz und prunkvolle Villen für die Staatsgäste. Die meisten Führer wie US-Präsident Barack Obama wohnen allerdings in Hotels in der Stadt. Die über zwei Jahre errichtete Fünf-Sterne-Herberge gehört dem Außenministerium und wird von der Hotelkette Kempinski betrieben.

Ufo am See: Das Sunrise Kempinski Hotel

Ufo am See: Das Sunrise Kempinski Hotel

dpa

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