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Flott ohne Bretter: In den Bergen kann man auch auf vielen spektakulären Rodelstrecken mit Tempo talwärts sausen.

Tolle Kurven für glatte Kufen

Rodler pfeifen auf Ski oder Snowboard – und rutschen auf Kufen den Bergen die Buckel hinunter. Wir stellen zehn Orte mit Rodelpisten vor, die es in sich haben.

WILDKOGEL

Panoramafahrten im Mondschein ermöglicht die längste beleuchtete Rodelbahn der Welt im österreichischen Bramberg. Für die 14 Kilometer lange Strecke am Wildkogel (mehr Informationen: www.urlaubs ­arena-wildkogel.at) wird eine Zeit von 30 bis 50 Minuten einkalkuliert – je nach Können des Fahrers. Beleuchtet ist bis 22 Uhr, es wird empfohlen, sich rechtzeitig Rodel zu reservieren.

REITH I. ALPBACHTAL

Vor allem Genießer schätzen den Panoramaweg in Reith im Alpbachtal in Tirol (www.tirol.at), denn die sechs Kilometer lange Piste ist leicht zu befahren und bietet besonders beeindruckende Ausblicke auf das Zillertal, das Inntal und das Alpbachtal.

ROSSKOPF

Vom Berg ins Tal auf einer Strecke von neun Kilometern: Die Naturrodelbahn am Rosskopf (www.rosskopf.com) in Südtirol gilt als familienfreundlich und wird bei zu wenig Schnee künstlich beschneit. Die Piste zieht sich kurvenreich durch ein bergiges Waldgebiet und gibt oft den Blick auf die Zentralalpen frei.

VAL THORENS

Höher geht es nicht: Der sechs Kilometer lange Toboggan im französischen Val Thorens im Skigebiet Trois Vallées in der Region Rhône-Alpes (www.valthorens.com) beginnt auf dem 3000 Meter hohen Péclet-Gletscher. Die durch viele Hänge und Kurven abwechslungsreiche Rodelpiste ist abgesichert und wird bestens gepflegt.

PREDA

Allein die Anfahrt zum Startpunkt ist ein Erlebnis: Die Waggons der Schweizer Rhätischen Bahn passieren zahlreiche Tunnel, Brücken und Viadukte und lassen das Ziel des Ausflugs ein wenig in Vergessenheit geraten. Doch direkt nach der Ankunft in Preda (www.berguen.ch) geht es mit Schuss die gesperrte und bestens präparierte Albulapassstraße hinunter – 416 Höhenmeter auf sechs Kilometern Länge.

FAULHORN

Eine echte Berühmtheit ist der Schlittelweg am Faulhorn in Grindelwald im Berner Oberland (www.grindelwald.net). Die kurvenreiche und mit 15 Kilometern längste Rodelbahn der Welt startet auf 2681 Metern und führt über 1600 Höhenmeter talwärts. Ein ideales Geläuf, aber mitunter schwer zu erreichen: Die Seilbahn endet bei 2168 Metern – der restliche Weg zum Startpunkt muss zu Fuß absolviert werden.

BAD HARZBURG

 Nicht ganz so lang, aber leicht erreichbar sind die Rodelpisten in den deutschen Mittelgebirgen, zum Beispiel im Harz. Bei Bad Harzburg (www.bad-harzburg.de) geht es gleich neben dem gebührenfreien Parkplatz drei Kilometer mit bis zu neun Prozent Gefälle bergab. Die Strecke wird nicht künstlich beschneit, Sicherheitsnetze garantieren in den teils steilen Kurven eine ungefährdete Abfahrt.

SAUERLAND

Ein echtes Rodelparadies ist das Sauerland (www.wintersport-arena.de). Insgesamt 40 Rodelpisten mit verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden ermöglichen rasante Abfahrten. Zehn Strecken besitzen einen eigenen Rodellift, bei denen man auf einer Art Schlitten sitzt und den Rodel einfach hinter sich herzieht. Viele Pisten sind außerdem beleuchtet oder werden künstlich beschneit.

TODTNAU

In Todtnau im Schwarzwald haben Rodler die Wahl: Entweder sie fahren auf der dreieinhalb Kilometer langen Naturabfahrt vom Hasenberg oder sie steigen in den Hasenhorn Coaster, der auch im Winter fährt (www.hasenhorn-rodelbahn.de). Auf beiden Strecken genießen Rodler tolle Ausblicke auf ein prächtiges Winterpanorama – sofern sie sich bei der Fahrt überhaupt darauf konzentrieren können.

KLEINWALSERTAL

In den Allgäuer Alpen warten im deutsch-österreichischen Grenzgebiet fünf präparierte Rodelbahnen auf Abfahrer (www.kleinwalsertal.com). Die zwischen 150 und 1500 Meter langen Pisten weisen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade auf, in Egg geht es ganz bequem per Rodellift bergaufwärts. Außerdem hat der Alpine Coaster „Söllereck-Rodel“ am Söllereck jetzt auch Winterbetrieb.

tdt.

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