Bei Tui können Schwangere Reisen in Zika-Gebiete noch bis zum 31. Juli stornieren.
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Bei Tui können Schwangere Reisen in Zika-Gebiete noch bis zum 31. Juli stornieren.

Kostenlose Stornierungen

Tui verlängert Storno für Schwangere wegen Zika-Virus

Wegen des Zika-Erregers hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen den globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Tui bietet Schwangeren schon seit einer Weile kostenlose Stornierungen an. Der dafür vorgesehene Zeitraum wurde nun verlängert.

Hannover - Schwangere dürfen bei Tui gebuchte Reisen in Länder mit Zika-Virus-Fällen über die bisherige Frist hinaus kostenlos umbuchen oder stornieren. Der Reiseveranstalter hat diese Möglichkeit vom 31. März bis zum 31. Juli verlängert. Dies teilte eine Unternehmenssprecherin mit.

Voraussetzung dafür sei weiterhin der Nachweis der Schwangerschaft. Auch bei den Marken von Thomas Cook wie Neckermann können betroffene Schwangere und deren Begleiter bei Reisen nach Mittel- und Südamerika vom Service Gebrauch machen - allerdings nur bis Ende März. Auch DER Touristik bietet Schwangeren kostenloses Umbuchen und Stornieren an.

Die Unternehmen richten sich nach der ständig aktualisierten Liste des Auswärtigen Amts. Diese umfasst laut Thomas Cook derzeit Brasilien, Ecuador, Panama, Barbados, Mexiko, die Dominikanische Republik, Kap Verde, Puerto Rico, Costa Rica, die USA und Jamaika.

Bei Tui kommen in Lateinamerika und der Karibik noch Bolivien, Chile, El Salvador, Guadeloupe, Guatemala, Honduras, Kolumbien, Martinique, Paraguay, Venezuela, sowie Trinidad und Tobago hinzu. Außerdem stehen die Fidschi-Inseln, die Malediven, Französisch-Guayana, Nicaragua und Suriname auf der Liste. "Alle Kunden werden per Mail oder Reisebestätigung informiert. Je nachdem, wie sich die Situation entwickelt, passen wir unsere Informationen an", so die Sprecherin.

Nach Angaben von Thomas Cook und Tui haben allerdings bisher nur wenige Reisende von den Umbuchungsmöglichkeiten Gebrauch gemacht. Auch das brasilianische Tourismusbüro bestätigte, dass es aus Deutschland bisher keine nennenswerten Stornierungen gegeben habe.

dpa/tmn

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