Er ist kein schöner Wegbegleiter - der Reisedurchfall. Immerhin ist er in den meisten Fällen harmlos. Erst wenn er mehrere Tage anhält, wird es kritisch. Foto: Patrick Pleul
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Er ist kein schöner Wegbegleiter - der Reisedurchfall. Immerhin ist er in den meisten Fällen harmlos. Erst wenn er mehrere Tage anhält, wird es kritisch.

Unangenehm aber meistens harmlos: Reisedurchfall

Die lang ersehnte Reise ist endlich angetreten. Unterwegs dann das: Durchfall. Keine schöne Angelegenheit. Die gute Nachricht: Er ist in den meisten Fällen ungefährlich. Doch ab wann wird es bedenklich?

Gießen - Auf Reisen in tropischen Regionen ist manchmal ein unangenehmer Begleiter dabei: Reisedurchfall. Die gute Nachricht ist, Reisedurchfall ist meistens harmlos. Meistens.

Reisedurchfall wird überwiegend durch Bakterien wie E. coli und Salmonellen aber auch durch Viren hervorgerufen. Die Erreger werden in der Regel aus den Ausscheidungen infizierter Menschen oder Tiere auf Lebensmittel übertragen und bei der Zubereitung weitergegeben.

Reisedurchfall ist zwar unangenehm, aber meistens harmlos und nach wenigen Tagen wieder abgeklungen. Darauf weist die Gastro-Liga hin. Wenn Kinder oder Senioren länger als zwei bis drei Tage betroffen sind, sollten sie aber zum Arzt gehen, weil der Verlust an Flüssigkeit kritisch werden kann.

Um sich vor Reisedurchfall zu schützen, nimmt man Wasser und andere Getränke am besten nur aus original verschlossenen Flaschen oder abgekocht zu sich. Zutaten für das Essen sollten erst unmittelbar vorher geschält, dann frisch gekocht, durchgegart oder -gebraten werden und heiß sein.

dpa

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