Die Bahn will ein Signal setzen für mehr Pünktlichkeit, Qualität und Service. Foto: Rainer Jensen
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Die Bahn will ein Signal setzen für mehr Pünktlichkeit, Qualität und Service.

Deutsch Bahn

Wo sich Reisende über Verspätungen informieren können

Schlechte Zahlen, unpünktliche Züge - die Bahn steht unter Druck. Bahn-Aufsichtsrat berät nun über mehr Pünktlichkeit und Service.

Berlin - Die Deutsche Bahn will für mehr Pünktlichkeit sorgen. Denn regelmäßige Verspätungen sind für Bahn-Kunden ein großes Ärgernis - vor allem, wenn sie relativ unerwartet auftreten. Auf diesen Kanälen können sich Reisende bislang über Verspätungen im Bahnverkehr informieren:

Liveauskunft: 

Die Bahn rät zur Liveauskunft, wenn sich der Fahrgast über eine konkrete Strecke informieren will. Der Nutzer gibt Start- und Zielbahnhof ein und erhält eine Liste mit allen Verbindungen. Unter "Bewertung" sieht er, ob es zu Verzögerungen kommt. Die Auskunft ist unter www.bahn.de/liveauskunft und über die DB-Navigator-App erreichbar.

Aktuelle Verkehrsmeldungen: 

Unter www.bahn.de/aktuell finden Reisende eine Übersicht mit kurzfristigen Behinderungen im regionalen Zugverkehr, sortiert nach Bundesländern. Das ist vor allem etwas für den Überblick und für Pendler.

Telefonauskunft: 

Die allgemeine Service-Nummer der Bahn erreichen Kunden unter 0180/699 66 33. Die Kosten betragen 20 Cent pro Anruf aus dem Festnetz und maximal 60 Cent pro Anruf bei Mobilfunk.

Fahrplananzeigen: 

Dafür müssen Bahnreisende nicht erst zum Bahnhof fahren. Zugriff auf die Fahrplananzeigen an den deutschen Bahnhöfen gibt es online unter www.reiseauskunft.bahn.de/bin/bhftafel.exe/dn. Das ist vor allem nützlich für Menschen, die Besucher am Bahnhof abholen wollen. Denn der Nutzer sieht zum Beispiel, an welchem Bahnsteig ein Zug einfährt.

Besonders günstige Zugtickets hat die Deutsche Bahn bisher auch auf Webseiten wie Ltur.de oder Fernbusseiten angeboten. Ab 2016 wird dieses Angebot eingestellt. "Dauerhaft verfügbare günstige Preise wird es dort nicht mehr geben", sagte eine Sprecherin der Bahn. In Zukunft werde es auf den Seiten lediglich noch zeitlich begrenzte Aktionen geben - aber kein durchgehendes Angebot.

Bei L'tur sind Tickets derzeit noch ab 17 Euro zu bekommen, auf Fernbusportalen ab 19 Euro. Mit dem neuen Jahr haben Bahn-Kunden nur noch die Möglichkeit, über die regulären Sparpreise der Bahn günstige Fahrkarten zu kaufen. Die Bahn reagiert damit nach eigener Aussage auf die Kritik vieler Kunden, die das derzeitige Tarifsystem unübersichtlich finden. Vielen sei nicht klar, auf welchem Weg der günstigste Preis für ein Ticket zu bekommen sei, so die Sprecherin. Darauf reagiere man mit der neuen Verkaufspolitik.

dpa/tmn

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