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Maxi Schuster feierte nach längerer Verletzungspause sein Comeback - der SV Pullach fuhr den 14. Sieg in Serie ein.

Pullach siegt auch bei Schusters Comeback

SV Pullach - Der SV Pullach bleibt in der Bayernliga Süd weiter auf Kurs: Das 2:0 (1:0) im Nachholspiel beim SV Raisting war der 14. Erfolg des Spitzenreiters hintereinander. „Diese Serie ist ein Wahnsinn“, strahlte SVP-Manager Theo Liedl.

Die Raben begannen wie erwartet mit der gleichen Startelf wie zuletzt beim 1:0-Sieg in Rosenheim, trotzdem fanden sich zwei Namen überraschend auf dem Spielberichtsbogen: Maximilian Schuster und Peter Beierkuhnlein saßen auf der Bank. Beierkuhnlein war in der vergangenen Woche nach einer längeren Reise aus Australien zurückgekehrt. „Er hat am Montag mittrainiert und greift jetzt wieder an“, erklärte Liedl. Schuster hingegen hatte vor einem Monat in der ersten Partie des Frühjahrs gegen den 1. FC Sonthofen (3:0) einen Bänderriss in der Schulter erlitten. „Am Donnerstag hat er mit dem Lauftraining angefangen und am Montag zum ersten Mal mit der Mannschaft trainiert“, erläuterte Liedl, um klarzustellen: „Er ist stark getaped und wirklich nur für den Notfall dabei.“

In der ersten Halbzeit sah es jedoch nicht so aus, als würde dieser Notfall eintreten, denn schon in der 15. Minute gingen die Pullacher in Führung. Und einmal mehr hieß der Torschütze Orhan Akkurt, zum 30. Mal in dieser Saison, zum sechsten Mal nach der Winterpause. Nach einer schönen Flanke von Steffen Purschke auf den langen Pfosten, von wo Alexander Benede zurücklegte, schlug der Torjäger eiskalt zu. Danach waren die Gäste dem zweiten Treffer in einigen Situationen näher als die Raistinger, die ihr Heil in weiten Bällen suchten, während der SVP ganz ansehnlichen Fußball spielte. Nach dem Wechsel legten die Raben sehr schnell das 0:2 nach: Andreas Roth überwand Torwart Urban Schaidhauf mit einem gefühlvollen Lupfer (50.). Kurz darauf feierte Beierkuhnlein seinen Punktspieleinstand 2015, der Mittelfeldmann ersetzte Christoph Dinkelbach (59.). Und dann kam sogar Schuster zu seinem Comeback, der Offensivflitzer durfte für Moritz Wolf-Weisbrod ran (72.).

Auf dem Spielfeld tat sich sonst nicht mehr allzu viel. „Nach der Pause haben wir das Fußball spielen etwas eingestellt und nicht an die erste Halbzeit anknüpfen können“, bemängelte SVP-Coach Frank Schmöller. Trotzdem geriet der Erfolg nicht mehr in Gefahr.

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Quelle: fussball-vorort.de

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