Da geht’s lang: Gräfelfings Trainer Frank Weber hat sich bei Borussia Mönchengladbach Anregungen geholt. a-foto: rutt

Frank Weber meldet sich frisch inspiriert aus Gladbach zurück

Gräfelfing - Der TSV Gräfelfing startet mit einem umfangreichen Testspielprogramm. Frisch inspiriert von einem Besuch in Mönchengladbach will Trainer Frank Weber Defizite aufarbeiten.

Der Rückzug von Christian Kraus in die zweite Mannschaft im Laufe der Hinrunde hat eine Lücke hinterlassen, die die Gräfelfinger Bezirksliga-Fußballer bisher nicht schließen konnten. „Er hat immer alles zugelaufen und war ein wichtiger Mann fürs Zentrum“, sagt Trainer Frank Weber, der immer noch bedauert, dass Kraus aus privaten Gründen sein Engagement für den Fußball deutlich zurückgefahren hatte.

Die Suche nach einem Ersatz ist eine der zentralen Aufgaben der Vorbereitungphase auf die restlichen elf Saisonspiele. Weber muss sich bei seiner Suche aber auf die Spieler konzentrieren, die er bisher schon zur Verfügung hatte Die Zahl der Spieler stieg im Wintertransferfenster geringfügig. Florian Heckenberger ging zur dritten Mannschaft des TSV 1860 München, Sven Paul meldete sich ab, und Dieu Lekeni verließ Gräfelfing mit unbekanntem Ziel. Die drei Spieler waren ohnehin kaum zum Einsatz gekommen.

Das Potenzial der drei Neuzugänge, die sich den Gräfelfingern angeschlossen haben, beurteilt Weber noch verhalten. Albert Teutschmann studiert in München und hat bisher in Hessen in der Kreisliga gespielt.

Auch über Özgür Korkmaz, der vor einem Jahr vom TSV Grünwald zum TSV Großhadern gewechselt war, hat sich Weber in den vier seit Samstag absolvierten Trainingseinheiten noch kein Urteil gebildet. Ihm dürfte vor allem Spielpraxis fehlen. In der laufenden Saison ist er in Großhadern nicht mehr zum Einsatz gekommen.

Über Enrique „Kike“ Marin-Arana weiß Weber immerhin schon, dass er „technisch gut und stark am Ball“ ist. Der 23-Jährige spielte nach Stationen beim Gautinger SC, dem SV Pullach und der Reserve der FT Starnberg zuletzt beim TSV Pentenried. Aus der zweiten Mannschaft holt Weber Michael Jesswein und Alexander Schmidt in seinen Kader. Auch auf Carlo Schick, der zuletzt zum Studieren in Freiburg war, kann Weber in der Rückrunde zurückgreifen.

Neben der Suche nach einem Kraus-Ersatz soll die Vorbereitung eine spielerische Verbesserung und mehr Flexibilität mit sich bringen. In der Hinrunde hatte sich Weber weitgehend auf ein System mit zwei Ketten und zwei Spitzen beschränkt. Jetzt soll die Mannschaft variabler werden. Zudem will er an der Ballsicherheit und Handlungschnelligkeit arbeiten.

Inspiration holte er sich im Dezember bei einer Hospitanz bei Borussia Mönchengladbach. „Da waren viele Anregungen dabei für technische Sachen, die man im Winter auf dem Kunstrasen gut üben kann“, sagt Weber. Den Kunstrasen an der Hubert-Reißner-Straße werden die Gräfelfinger Fußballer in den nächsten Wochen recht häufig zu sehen bekommen. Bis zum ersten Ligaspiel am 17. März zu Hause gegen den BSC Oberhausen hat ihr Übungsleiter insgesamt 17 Trainingstage und acht Testspiele angesetzt.

Die erste Bewährungsprobe wartet mit dem Heimspiel am 6. Februar gegen den Kreisligisten FC Anadolu (19.30 Uhr, Hofmarkstraße). Zur Frage wie stark seine Elf bis zum Pflichtspielstart sein wird, gibt sich Weber verhalten. „Das erste Spiel gegen Oberhausen wird uns zeigen, wohin es geht. Eine Niederlage oder ein Unentschieden und wir müssen nach unten schauen. Gewinnen wir, sind wir wohl durch."

Quelle: fussball-vorort.de

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