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Anpfiff: Der neue ECP-Trainer Sebastian Buchwieser hat sein Team am vergangenen Dienstag zum ersten Eistraining der Saison gebeten.

Trainingsauftakt und Testspielreise

Peitinger heben ab

Peiting - Der EC Peiting ist wieder auf dem Eis. Am Dienstag stand die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Am Wochenende gibt es dann schon die ersten Testspiele – und zwar in Schottland.

Die ersten Schritte sind gemacht! Der EC Peiting ist zurück auf dem Eis. Am Dienstagabend hat Trainer Sebastian Buchwieser sein Team zum ersten Eistraining der neuen Saison gebeten. Auf dem Plan standen ein paar lockere Übungen – und jede Menge Spaß. „Es geht nur darum, das Gefühl für das Eis wieder zu finden und die neue Ausrüstung einzulaufen“, hatte Neu-ECP-Coach Buchwieser schon vor der Einheit gesagt. „Aber alle sind froh, dass es jetzt los geht, das Sommertraining vorbei ist.“

Den lockeren Aufgalopp verpasst haben die Kontingentspieler Ben Warda und Brad Miller sowie der am Kreuzband verletzte Simon Maier. Warda ist am gestrigen Mittwoch in München gelandet, Miller fliegt erst am Samstag ein. Wann Maier wieder zum Team stößt, ist offen.

Bilder: Das erste Eistraining des EC Peiting 

Bitter für Miller und Maier: Sie verpassen den absoluten Höhepunkt im Vorbereitungskalender der Peitinger. Am Freitag hebt der ECP- Tross in Richtung Schottland ab, bestreitet in Kirkcaldy (siehe Kasten rechts) zwei Testspiele. Am Samstag (19.15 Uhr) und am Sonntag (18.30 Uhr) tritt das Buchwieser-Team gegen die in der schottischen Hafenstadt beheimateten „Fife Flyers“ an. Die Flyers sind der älteste noch existierende Eishockeyklub im Vereinigten Königreich und wurden bereits 1938 gegründet. Die Schotten treten in der Elite Ice Hockey League (EIHL), der höchsten Liga in Großbritanien, an, belegten dort in der vergangenen Spielzeit den sechsten Platz. „Das ist ein starker Gegner“, sagt Buchwieser. „Wir werden vor allem im Spiel ohne Scheibe gefordert sein.“

Das sportliche Abschneiden steht für Buchwieser aber ohnehin nicht im Mittelpunkt. Vielmehr sieht er die Reise als Teambuilding-Maßnahme. „Wir werden nicht nur Halligalli machen, die Spiele schon ernst nehmen. Aber wichtiger ist, dass wir während der Reise noch enger als Team zusammenwachsen.“

Möglich gemacht hat den Trip übrigens Spielerberater Greg Flowers. Eigentlich hätte Zweitliga-Meister Bietigheim nach Schottland reisen sollen, sagte aber kurzfristig ab. Flowers kontaktierte den ECP, fragte, ob der Oberligist einspringen könne. Die Peitinger mussten nicht lange überlegen, sagten zu.

Die Kosten (Unterkunft, Flug) der Reise übernehmen die Schotten. „Uns kostet das keinen Cent“, sagt Buchwieser.

EC Peiting gastiert in Kirkcaldy

Erstmals in seiner Geschichte geht der EC Peiting auf eine große Reise, bestreitet am 27. und 28. August zwei Testspiele in Schottland (wir haben berichtet). Im schottischen Ort Kirkcaldy treten die Peitinger gegen die dort beheimateten „Fife Flyers“ an. Kirkcaldy liegt gegenüber der schottischen Hauptstadt Edinburgh am Firth of Forth, einem Meeresarm der Nordsee, der tief ins Land hinein reicht. 

Weil die Stadt, die mit 49 460 Einwohnern die elftgrößte Ortschaft Schottlands ist, so schmal und lang ist, wurde sie früher im Volksmund gerne „The Long Town“ genannt. Haupteinnahmequellen für die Einwohner sind die Elektronik- und Maschinenbauindustrie sowie die Herstellung von Möbeln. 

Die Stadt ist vor allem für seinen „Links Market“, Europas längstes Straßenfest (findet im April statt) , bekannt, das jährlich über 100 000 Besucher anzieht. 

Besonders stolz ist Kirkcaldy auf ihren berühmten Sohn, den Begründer der modernen Nationalökonomie, Adam Smith, der hier sein Werk „Wealth of Nations“ geschrieben hat. Weitere berühmte Söhne der Stadt sind Ex-Premierminister Gordon Brown (2007 bis 2010) und Guy Berryman, Bassist der Band Coldplay

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