Franz Reindl
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DEB-Präsident Franz Reindl.

Nach Trennung von Cortina

Neuer DEB-Trainer soll Basis für Heim-WM legen

München - Topkandidat Uwe Krupp verabschiedet sich in den Urlaub, DEB-Präsident Franz Reindl sucht „in aller Ruhe“ nach einer Regelung für den Bundestrainer-Posten.

„Wir suchen eine Lösung jetzt konkret für zwei Jahre, um die Nationalmannschaft zu formen, zu beleben“, sagte der Chef des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) nach der Trennung von Pat Cortina im TV-Sender Sky. Es gelte „den Weg zur Heim-WM 2017 mit einem Programm zu belegen.“

In zwei Jahren trägt Deutschland gemeinsam mit Frankreich die Weltmeisterschaft aus. Zwei weitere große Ziele zuvor sind die Titelkämpfe im kommenden Jahr in Russland sowie die Olympia-Qualifikation Anfang September 2016.

Der frühere NHL-Profi Krupp trainiert derzeit die Eisbären Berlin. Bei der Heim-WM 2010 führte er Deutschland als Bundestrainer bis ins Halbfinale. „Die Vergangenheit hat sehr, sehr gut funktioniert mit Uwe Krupp“, erklärte Reindl. „Er ist ein herausragender Spieler gewesen und auch ein toller Trainer. Wie wir jetzt die Zukunft gestalten, das müssen die nächsten Tage und auch die nächsten zwei, drei Wochen ergeben. Wir haben keinen Zeitdruck.“ Bis Mitte Juni sollen die Gespräche beendet sein.

Der 50-jährige Cortina muss nach drei Jahren gehen. Sein auslaufender Vertrag werde nicht verlängert, teilte der DEB am Mittwoch mit. Bei der Weltmeisterschaft in Tschechien, die am vergangenen Sonntag zu Ende ging, hatte das deutsche Team das Viertelfinale erneut verpasst.

dpa

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