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Die Verlängerungen in der DEL werden künftig mit nur drei Feldspielern pro Team gespielt.

Overtime soll so "noch attraktiver werden"

Verlängerung in der DEL künftig wie in der NHL

 Berlin - Die Deutsche Eishockey Liga ändert ab der kommenden Saison ihre Regeln für die Verlängerung. Künftig wird in der Overtime Drei gegen Drei gespielt, wie die DEL am Dienstag mitteilte.

Der neue Modus wird sowohl für die Hauptrunde als auch für die Playoffs gelten. Bislang stehen sich bei einem Unentschieden nach der regulären Spielzeit vier Feldspieler pro Team gegenüber. Mit der Regelung passt sich die DEL der nordamerikanischen Profiliga NHL an.

„Wir erhoffen uns davon, dass die Spiele aufgrund der geringeren Anzahl von Spielern auf dem Eis noch attraktiver werden“, erklärte Wolfsburgs Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf, der auch Leiter der DEL-Sportkommission ist. Die 14 Clubs stimmten nach DEL-Angaben auf einer Gesellschafterversammlung in Köln einstimmig für die Änderung.

In der NHL war der Modus Drei gegen Drei für die Verlängerung vor dieser Saison eingeführt worden. Den Regeln des Weltverbandes IIHF entspricht dies nicht. Bei der Weltmeisterschaft im Mai in Russland spielen je vier Feldspieler und ein Torhüter.

dpa

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