Erfolgreicher Abschluss der Vorrunde: Pascal Sternkopf (li.), Toni Prommersberger und die Löwen sind nach 4:1-Erfolg in Weiden Tabellendritter. Foto: uva-press

Klarer Sieg über Weiden

Löwen bleiben Dritte und treffen auf Freiburg

Bad Tölz - Beim klaren 4:1-Sieg in Weiden überfordern die Tölzer Löwen die Blue Devils mit hohem Tempo. Marco Pfleger und Maxi Kammerer könnten den Play-off-Start am Dienstag gegen Freibuirg allerdings verpassen.

Der Sieg im letzten Spiel der Vorrunde hatte nicht mehr die ganz große Bedeutung. Nach dem 4:1 beim EC Weiden treffen die Tölzer Löwen in den Qualifiaktions-Play-offs auf den EHC Freiburg. Das erste von mindestens vier Spielen gegen die Breisgauer findet am Dienstagabend (19.30 Uhr) in der Hacker-Pschorr-Arena statt. Der EHC, gegen den die Löwen noch am Freitag mit schwacher Leistung 1:2 verloren, ist weder Wunsch- noch Angstgegner für Löwen-Trainer Florian Funk. „Wir können’s besser. Wenn wir spielen wie in Weiden, habe ich keine Bedenken.“

Da waren die Löwen klar stärker. Haben Weiden nie eine Sieg-Chance gelassen - auch wenn der Ex-Löwe Marcel Waldowsky die Gastgeber in Überzahl in Führung brachte. „Wir haben schnell gespielt, kompakt, den Gegner zu Fehlern gezwungen und uns viele Chancen erarbeitet“, sagt Funk. „Weiden ist mit unserem Tempo überhaupt nicht klar gekommen.“ So war es nur eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fiel. Den besorgte Maxi Kammerer. Josef Kottmair erhöhte vor der ersten Pause auf 2:1.

Anders als gegen Freiburg machten die Löwen nicht nur viel mehr Druck auf den gegnerischen Kasten. Sie schlossen ihre Angriffe auch öfter erfolgreich ab. Florian Strobls 3:1 war schön herausgespielt. Diesen und Hannes Sedlmayrs Siegtreffer in Unterzahl hatte übrigens Yanick Dubé vorbereitet, dem nun nur noch ein Punkt auf Petr Taticéks Scorer-Rekord fehlt.

Auf dem Eis vor fast 2000 Zuschauern und Bombenstimmung stand fast das gleiche Tölzer Team wie gegen Freiburg. Marco Pfleger durfte nach drei Spielen Sperre wieder ran, musste allerdings nach fünf Minuten aufhören: laut Funk mit einer Knieverletzung, Play-off Einsatz fraglich. Kammerer schied mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung aus. Unterschiede zu Freitag: Verteidiger Peter Lindlbauer war mit von der Partie, und Viona Harrer stand zwischen den Pfosten. Und: „Wir haben richtig gut gespielt“, meint Funk.

Bei den Weidenern herrschte zunächst Trauer: Sie wähnten sich in der Abstiegsrunde. Als sie von der überraschenden Deggendorfer Niederlage erfuhren, die ihnen Platz acht bescherte, jubelten sie fröhlich mit.

Nick Scheder

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