Mitleid für Christian Nerlinger

BVB-Manager Zorc: Keine Angst vor Bayern

Berlin - BVB-Manager Michael Zorc erwartet unter Matthias Sammer beim FC Bayern einen Mentalitätswechsel, hat aber keine Angst. Für Christian Nerlinger tut es ihm leid.

Dortmunds Manager Michael Zorc erwartet nach dem Bayern-Coup mit der Verpflichtung von Matthias Sammer als Sport-Vorstand einen Mentalitätswechsel beim deutschen Rekordmeister. „Matthias ist ein positiv Fußball-Verrückter. Er hat klare Vorstellungen, ist sehr erfolgshungrig“, erklärte Zorc in einem Interview der „Bild“, sieht der Verpflichtung aber gelassen entgegen: „Wir haben vor jedem Bundesligisten den nötigen Respekt - natürlich auch vor dem FC Bayern. Aber Angst haben wir nicht. Matthias zieht ja sein Trikot nicht wieder an.“

Trainingsauftakt mit Neuen und Sammer-Pressekonferenz: Der FC-Bayern-Dienstag in Bildern

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Der ehemalige Dortmunder Sammer war als Spieler mit dem BVB Meister geworden und hatte die Champions League gewonnen, ehe er den Club auch als Trainer zum Titel führte. Am Montag wurde der 44-Jährige als neuer starker Mann bei den Münchnern vorgestellt. Die Verpflichtung Sammers sei eine „große Überraschung“, gab Zorc zu und machte den FC Bayern zum Meisterschaftskandidaten Nummer eins: „Die Bayern sind wie immer der Top-Favorit auf den Titel. Wir wollen wieder den attraktiven und erfolgreichen BVB-Fußball auf den Platz bringen.“

Sein langjähriger Kollege Christian Nerlinger, der als Sportdirektor der Bayern nach zwei Spielzeiten ohne Titel gehen musste, tue ihm leid, so Zorc. „Ich kenne Christian seit vielen Jahren und schätze ihn. Es tut mir leid für ihn, dass er seinen Weg nicht weitergehen kann.“

dpa

Rubriklistenbild: © Getty

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