Uli Hoeneß am Flughafen
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Uli Hoeneß am Flughafen

Hoeneß verrät Transferplan

Will Guardiola gar keine neuen Superstars?

München - Laut Uli Hoeneß wird der FC Bayern im Sommer wohl keine großen Transfers tätigen. Mega-Ablösen will er nicht auf den Tisch legen. Pep Guardiola zeigt sich bis jetzt genügsam.

Es war eine gemütliche Situation, in der Pep Guardiola dem FC Bayern sein Ja-Wort gegeben hat. Drei Stunden lang haben sich Uli Hoeneß und der Spanier am 20. Dezember 2012 in dessen Wohnung in New York City unterhalten, mit Blick auf den Central Park. Im Handgepäck hatte Hoeneß den fertigen Vertrag, unterschrieben vom Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge und vom Finanzvorstand Karl Hopfner. "Shall I sign now?", soll Guardiola schließlich gefragt haben, "Soll ich jetzt unterschreiben?". So erzählt es Hoeneß im Interview mit der "Sport Bild". Seine Antwort: "What a good idea." - also: "Was für eine gute Idee."

Hoeneß wünscht sich, er hätte Transferbombe früher gezündet

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Zurück zuhause hat Hoeneß das Arbeitspapier für den kommenden FC-Bayern-Trainer erst mal in seinen Safe gesperrt, sicher ist sicher. Heute, exakt zwei Monate später, bereut der Vereinspräsident nichts. Außer, dass er die Transferbombe lieber in der Winterpause gezündet hätte, um für weniger Irritationen zu sorgen.

Seit klar ist, dass Guardiola nach München kommt, schießen die Spekulationen ins Kraut, welche Superstars der ehemalige Coach des FC Barcelona wohl mitbringt: Robert Lewandowski, Neymar, Falcao, vielleicht sogar Messi?

Neue Weltstars für Guardiola? Alle Bayern-Transfergerüchte

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Die Fans, die sich auf solche Namen schon freuen, muss Hoeneß Stand jetzt allerdings enttäuschen. "Wenn ich mir unseren starken Kader anschaue, wird da im Sommer nicht viel passieren. Guardiola hat bis heute auch nicht einen Spieler genannt, den er gerne hätte", sagt er im Interview mit dem Magazin. Sündhaft teuren Transfers erteilt der Präsident gleich selbst eine Absage: "Ich denke nicht, dass wir in den nächsten Jahren einen Spieler kaufen, der teurer ist als Martinez", meint er. Heißt: 40 Millionen Euro sind die Schmerzgrenze. Gareth Bale von Tottenham Hotspur liegt mit 58 Millionen Euro klar darüber.

Guardiola baut Team gerne aus Vereins-Stars auf

Doch Guardiola ist ohnehin nicht dafür bekannt, sich dauernd Stars von extern zu wünschen. Das Gerüst des FC Barcelona, der seit Jahren den europäischen Klubfußball dominiert, hat er aus Jugendspielern des Vereins zusammengeschraubt. Beim FC Bayern könnte das ganz ähnlich werden. Hoeneß gibt zu bedenken, dass unter anderem Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Holger Badstuber, David Alaba, Thomas Müller und Toni Kroos aus der eigenen Talentschmiede stammen. "Ich glaube nicht, dass Barca sechs aus der eigenen Schule in der Stammelf hat", schätzt er. "Da wird immer von der tollen Jugendarbeit anderer erzählt", ärgert sich Hoeneß: "Wir machen die beste - eindeutig."

Das wird sich weiter auszahlen, ist sich der stolze Klubpräsident sicher: "Ich glaube, dass wir in den nächsten fünf Jahren die Champions League gewinnen."

kim

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