Bittere Bayern-Pleite: "Das ist kein Beinbruch für uns"

München - Bittere Pleite im Audi Dome: Aufsteiger Bayern München hat in der Basketball-Bundesliga einen großen Schritt in Richtung Play-off-Halbfinale verpasst.

Es war einfach nicht ihr Abend! Eigentlich hatten die Bayern-Basketballer gestern beim ersten Playoff-Heimspiel einen weiteren Schritt in Richtung Halbfinale machen wollen, am Ende mussten sie im Duell gegen die Artland Dragons allerdings eine bittere und unnötige 84:92 (30:49)-Niederlage hinnehmen. Damit steht es 1:1 in der Serie (Modus: Best oft five).

Topscorer des Abends war der Quakenbrücker David Holston. Der nur 1,70 Meter große Guard brachte es vor 6589 Zuschauern im Audi Dome auf 21 Punkte, sorgte aber am Ende der Partie für einen Skandal, weil er Steffen Hamann ins Gesicht schlug. Die Konsequenz: Holston wurde disqualifiziert und musste die Halle verlassen. Auch sein Teamkollege Nathan Peavy wurde aufgrund eines Schubsers in der anschließenden Rangelei der Halle verwiesen.

Heimpleite für die Roten Riesen - die Bilder zum Spiel

Heimpleite für die Roten Riesen - die Bilder zum Spiel

Dirk Bauermann sagte nach der Partie: „Wir haben uns schwer getan, ins Spiel zu finden. Wir waren nicht aggressiv genug, und das hat Quakenbrück erlaubt, einen Rhythmus zu finden.“ Die Gäste demonstrierten von Anfang an, dass sie ihre Schlüsse aus der Heimniederlage im ersten Playoff-Duell gezogen hatten. FCB-Vize Bernd Rauch: „Artland hat aus dem letzten Spiel gegen uns gelernt.“

Mit vielen guten Offensiv-Aktionen konnten sich die Niedersachsen immer weiter absetzen. Bayern schien beeindruckt. Nichts wollte so richtig funktionieren. Die Quakenbrücker nutzten das und vergrößerten ihren Vorsprung immer weiter. Ende des zweiten Viertels liefen die Gäste noch einmal heiß und so stand es zur Halbzeit 30:49 aus Sicht der Münchner. Coach Bauermann forderte die Fans auf: „Schlechte erste Halbzeit, jetzt zusammenstehen und das Ding noch gewinnen.“

Doch auch nach der Pause sah es zunächst nicht besser aus. Artland vergrößerte seinen Vorsprung noch einmal auf 22 Punkte. Aber die Münchner gaben nicht auf. „Wir haben eine hohe Moral und Qualität in der 2. Halbzeit unter Beweis gestellt. Das gibt uns Energie und Optimismus für das kommende Spiel am Samstag.“

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Gegen Ende der Partie gelang den Münchner noch einmal eine Aufholjagd, zum Schluss fehlten acht Punkte. Bauermann: „Das ist kein Beinbruch für uns. Am Samstag geht es wieder von vorne los.“ Dann müssen die Müchner zum dritten Playoff-Duell (14 Uhr, Sport1 live) in Quakenbrück ran. Das zweite Playoff-Heimspiel findet am kommenden Dienstag statt.

Lena Meyer

Rubriklistenbild: © sampics

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