Jared ­Homan in Oldenburg
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In der Klemme: Jared ­Homan in Oldenburg

Bayern knabbert an Oldenburg-Pleite

Homan & Co.: Mit Frust ins Heimfinale

München - Enttäuscht, fassungslos, sprachlos, traurig. Die Roten Riesen können die bittere 72:75-Niederlage bei den Baskets Oldenburg am Mittwochabend einfach nicht fassen.

Allein Brandon Thomas wollte sich zur jüngsten Auswärtsniederlage – mittlerweile der fünften infolge – äußern. Erklären konnte auch er sie nicht. „Wir haben so lange das Spiel dominiert und die Partie dann in den letzten Minuten aus der Hand gegeben. Das ist sehr ärgerlich“, so der Forward zur tz.

Bis kurz vor Schluss hatten die Münchner geführt – mehrere Male hatten sie beim Tabellenzweiten sogar zehn Punkte in Führung gelegen! Und das, obwohl der Mannschaft noch immer Leistungsträger Chevon Troutman fehlt. Coach Svetislav Pesic: „Unsere physische Verfassung ist bereits besser geworden.“

Aber woran lag es dann, dass den Roten wieder einmal ein Spiel in einer fremden Halle zum Verhängnis wurde? Thomas: „Ich habe ein paar Ideen, aber ich denke, wir müssen das noch einmal als Team analysieren.“ Sicherlich habe es gegen Ende wieder an Konzentration gemangelt. „Wir müssen einfach über 40 Minuten konstant spielen. Sonst hat man gegen eine Topmannschaft wie ­Oldenburg keine Chance“, meinte Thomas.

Bayern-Basketballer verlieren auch in Oldenburg

Bayern-Basketballer verlieren auch in Oldenburg

Besonders zu Beginn der Partie hatten die Münchner mit einer starken Defense und einer guten Reboundarbeit überzeugt. Dann folgten allerdings mehrere ärgerliche Ballverluste. Am Ende hatten die Roten ganze 18 auf dem Konto! ­Pesic: „Ich kann mir nicht erklären, wie das passieren konnte!“

Lange Zeit für die Suche nach Gründen und die Behebung der Probleme bleibt allerdings nicht mehr. Schon am Samstag müssen die Bayern daheim gegen Hagen ran. Ein nun noch wichtigeres Spiel im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs – derzeit stehen die Roten noch auf dem vierten Tabellenplatz. Thomas zur tz: „Es ist natürlich schwer, nun nach vorn zu blicken. Schließlich war diese Niederlage die schlimmste der gesamten Saison.“

Coach Pesic beschwichtigte aber: „Die Mannschaft hat insgesamt gut gespielt. Wir sind nach wie vor auf einem guten Weg und entwickeln uns. Was zählt ist, dass wir nun auch das letzte Heimspiel der regulären Saison gewinnen.“

Dann hätten die Roten bei allen Heimauftritten unter Pesic triumphiert. Zumindest etwas.

Lena Meyer

Lena Meyer

E-Mail:info@merkur.de

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