Italiens Verband bringt Torlinientechnologie auf den Weg

Rom - Italiens Fußball-Verband (FIGC) hat die Einführung der Torlinientechnologie in der Serie A zur kommenden Saison auf den Weg gebracht.

Der FIGC-Rat sprach sich am Mittwochabend einstimmig dafür aus, Generaldirektor Michele Uva mit der Bildung einer Arbeitsgruppe zur Einführung der Technik zu beauftragen. Die Kommission mit Vertretern der Profiligen, der Schiedsrichter und technischen Experten soll unter anderem die Machbarkeit und die Kosten bewerten.

„Wir betrachten das als ein Thema, mit dem man sich beschäftigen muss, die FIGC hat die neue Technologie für die kommende Saison auf die Agenda genommen“, sagte Carlo Tavecchio. Der FIGC-Präsident betonte, die Kosten der neuen Technik gingen ausschließlich zu Lasten der Klubs. Zuletzt hatte auch die Bundesliga die Einführung der Torlinientechnologe zur kommenden Saison beschlossen. Die Technik war auch bei der WM in Brasilien im Sommer zum Einsatz gekommen.

In der Serie A sind bislang zwei zusätzliche Torrichter im Einsatz, diese könnten auch in der kommenden Saison trotz der neuen Technologie weiter eingesetzt werden. Tavecchio steht auch einer Einführung des Videobeweises in der Serie A offen gegenüber. Er hatte zuletzt in einem Brief an FIFA-Präsident Joseph Blatter erklärt, Italien sei bereit, die Einführung technischer Hilfsmittel zu testen.

dpa

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