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Platini attackiert FIFA in Uhren-Affäre

Genf - In der sogenannten Uhren-Affäre will UEFA-Präsident Michel Platini sein Geschenk nicht zurückgeben: Jetzt hat er deshalb den Weltverband FIFA kritisiert.

„Wenn die Ethik-Kommission nicht glücklich war, dann hätte sie uns das vor vier Monaten in Brasilien sagen sollen, als wir die Uhren bekommen haben“, sagte Platini am Freitag in Genf. „Sie wussten, dass wir die Uhren bekommen haben, weil jeder eine erhalten hat“, sagte der Franzose.

Alle Mitglieder des FIFA-Vorstands, des Exekutivkomitees, alle Verbandspräsidenten der 32 WM-Teilnehmer sowie die Präsidenten der Mitgliedsstaaten des südamerikanischen Verbands Conmebol hatten während der WM in Brasilien Luxusuhren geschenkt bekommen. Die FIFA hatte am Donnerstag alle Funktionäre aufgefordert, die Uhren wieder zurückzugeben, weil die Annahme gegen den Ethik-Code verstößt. Der Weltverband will sie für karitative Zwecke spenden.

Doch Platini, Intimfeind von FIFA-Boss Joseph Blatter, zeigte sich trotzig. „Ich gebe keine Geschenke zurück“, sagte der Franzose. Stattdessen will er 25 000 Schweizer Franken (20 700 Euro) für karitative Zwecke spenden.

dpa

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