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Leistungsschwankungen in den Griff kriegen

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Angriffe nicht variabel genug aufgebaut: Gegen den TSV Unterhaching tat sich die DJK Darching (in Blau) noch schwer, gegen die SG Eiselfing/MTV Rosenheim II klappte es besser. © Thomas Plettenberg

DJK Darching – Die Volleyballerinnen der DJK Darching starten mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison. Trainerin Maria Schweinsteiger ist zufrieden.

So ganz genau haben die Volleyballerinnen der DJK Darching vor der neuen Saison in der Landesliga Südost nicht gewusst, was sie erwartet. Schließlich ist die Mannschaft im Vergleich zur Vorsaison auf einigen Positionen verändert. Der erste Spieltag zeigte, dass es für die Spitze wohl nicht ganz reichen wird. Aber chancenlos wird die Mannschaft auch nicht sein. Vor heimischem Publikum startete die DJK mit einer 0:3-Niederlage (17:25, 20:25, 14:25) gegen den TSV Unterhaching und einem 3:0-Sieg (25:16, 25:20, 25:12) gegen die Spielgemeinschaft TSV Eiselfing/MTV Rosenheim II in die Saison.

Gegen Bayernliga-Absteiger Unterhaching, der mit großen Ambitionen in die Saison gegangen war, hielten die Darchingerinnen in jedem Satz mit – zumindest zu Beginn. Die DJK versäumte es dann aber jeweils, die Big Points zu machen. „Wir haben uns in der entscheidenden Phase einfach zu viele vermeidbare Fehler geleistet“, sagt DJK-Trainerin Maria Schweinsteiger.

So führten zum Beispiel Annahmefehler dazu, dass Zuspielerin Maria Huber die Angriffe nicht mehr variabel genug aufbauen konnte. „Sie konnte die Pässe nur noch über die Außenangreiferinnen spielen. Das hat es für den Unterhachinger Block zu einfach gemacht“, sagt Schweinsteiger.

Sie war trotzdem zufrieden mit der Leistung. „Dass wir am Anfang der Saison noch schwankende Leistungen zeigen, war abzusehen. Das wird sich aber sicherlich mit der Zeit und noch mehr Spielen verbessern“, sagt die Darchinger Trainerin.

Schon im zweiten Spiel gab es dann den ersten Saisonsieg für Darching. Beim 3:0 gegen die SG Eiselfing/MTV Rosenheim II nutzte die DJK die Unerfahrenheit des Gegners aus. „Wir wussten, dass wir gegen ihre jungen Spielerinnen von Beginn an Druck aufbauen mussten, damit sie gar nicht ihr Potenzial abrufen können“, sagt Schweinsteiger. Der Start war zwar verhalten, aber ab Mitte des ersten Satzes lief es dann rund. Vor allem im dritten Satz zog die DJK ihr Spiel durch, Zuspielerin Melina Vogel verteilte die Bälle gut und die Angreiferinnen boten sich auf allen Positionen variabel an.

„Insgesamt haben wir gesehen, dass sich das Team über die Vorbereitung schon gut gefunden hat“, sagt Schweinsteiger. „Aber wir haben noch viel Arbeit vor uns. Die Leistungsschwankungen müssen wir noch besser in den Griff kriegen."

Christoph Fetzer

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