Schülertriathlon des ASV Miesbach - Fotos
1 von 12
Am Freitag und Sonntag fand der Schülertriathlon des ASV Miesbach statt.
Schülertriathlon des ASV Miesbach - Fotos
2 von 12
Am Freitag und Sonntag fand der Schülertriathlon des ASV Miesbach statt.
Schülertriathlon des ASV Miesbach - Fotos
3 von 12
Am Freitag und Sonntag fand der Schülertriathlon des ASV Miesbach statt.
Schülertriathlon des ASV Miesbach - Fotos
4 von 12
Am Freitag und Sonntag fand der Schülertriathlon des ASV Miesbach statt.
Schülertriathlon des ASV Miesbach - Fotos
5 von 12
Am Freitag und Sonntag fand der Schülertriathlon des ASV Miesbach statt.
Schülertriathlon des ASV Miesbach - Fotos
6 von 12
Am Freitag und Sonntag fand der Schülertriathlon des ASV Miesbach statt.
Schülertriathlon des ASV Miesbach - Fotos
7 von 12
Am Freitag und Sonntag fand der Schülertriathlon des ASV Miesbach statt.
Schülertriathlon des ASV Miesbach - Fotos
8 von 12
Am Freitag und Sonntag fand der Schülertriathlon des ASV Miesbach statt.

20. Miesbacher Schülertriathlon

Über den glühenden Asphalt

Miesbach – Über 400 Mädchen und Buben haben am Sonntag beim 20. Miesbacher Schülertriathlon der Hitze getrotzt. Als Belohnung gab es eine besondere Ehrung durch die Bürgermeisterin .

Während die Menschen im Landkreis unter der Hitze stöhnten, haben sich mehr als 400 Nachwuchs-Triathleten in Miesbach die hohen Temperaturen nicht anmerken lassen. Mit Feuereifer waren die Mädchen und Buben am Start des 20. Schülertriathlons des ASV Miesbach. 384 schafften es am Ende ins Ziel und strahlten dort mit der Sonne um die Wette. Miesbachs Sportreferent Jochen Holzkamm, der das sportliche Großereignis als Moderator begleitete, war beeindruckt: „Sie lächeln immer noch – trotz der Anstrengung."

Auch Bürgermeisterin Ingrid Pongratz war begeistert über so viel Freude am Sport, die die Kinder und Jugendliche an diesem Tag vermittelten. Sie beglückwünschte die jungen Sportler nicht nur, sondern rief bei der Siegerehrung jeden einzelnen Teilnehmer namentlich auf – als besondere Würdigung der gezeigten Leistungen. Dann verabschiedeten sich die Teilnehmer nebst Trainern und Eltern in Richtung Schwimmbad oder See.

Die Tombola war leer geräumt, die letzten Getränke ausgetrunken, die Luft aus Hüpfburg, Schaukel-Schiff und Riesenkicker gelassen, Sonnenschirme und Zelte aufgeräumt: Wo seit den frühen Morgenstunden reges Treiben herrschte, kehrte schlagartig Ruhe ein. Zeit zum Durchschnaufen für Stefan Griesbeck und sein 60-köpfiges Team, das mit Routine, Akribie und Herzlichkeit einmal mehr das Kunststück schaffte, für die über 400 aufgeregten Kinder und ihre bisweilen noch aufgeregteren Eltern einen reibungslosen Rennverlauf zu gewährleisten. Vor allem wegen der Hitze habe man versucht, den Triathlon so schnell wie möglich durchzuziehen, erklärte Griesbeck.

Nachdem bereits am Freitag das Schwimmen im Miesbacher Warmfreibad auf dem Programm gestanden hatte (wir berichteten), ging es am Sonntag zunächst auf die Radstrecke. Nach einer Schleife auf dem glühenden Asphalt im Gewerbegebiet Nord folgten eine oder mehrere Runden nach Wallenburg. Voran die Größten, von denen jeweils zwei Mädchen und Burschen der Jahrgänge 1996 bis 99 außer Konkurrenz starteten, weil sie zwar zu alt waren, auf den Schülertriathlon aber nicht verzichten wollten. Bis mit den Bambini (2008 bis 2010) die Kleinsten an der Reihe waren, hatte Start-Chefin Birgit Geisenberger schon viele hundertmal mantra-artig ihr „Fertig-Los“-Kommando gegeben.

Wie bei den Großen stand auch beim Schülertriathlon das Laufen am Ende des sportlichen Dreikampfs. Und wie üblich setzte sich hier neben den Athleten auch das Publikum in Bewegung, um an möglichst vielen markanten Streckenabschnitten den Kindern, Geschwistern oder Freunden moralischen Beistand zu leisten. Am meisten forderten dabei die Jüngsten ihre Fans. „Hier gibt es kein Taktieren – nur 600 Meter Sprint“, brachte es Sprecher Holzkamm auf den Punkt. So dauerte es nicht lange, ehe die Schnellsten um die letzte Kurve rasten. Lautstark bejubelt vom Publikum an der Strecke, unter das sich zeitweise auch Doppel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger mischte. Die Rodlerin war in den Anfangsjahren des Schülertriathlons regelmäßig selbst am Start gewesen.

Dass die Zeit zwischen den Wettbewerben nicht zu lang wurde, dafür sorgten Kreisjugendring, THW und die Leitzachtaler Bogenschützen mit einem Rahmenprogramm auf dem Fußballplatz. Derweil zogen einige der Aktivität einen Platz in der Nähe der Rasensprenger vor, die an mehreren Plätzen für Abkühlung sorgten.

Heidi Siefert

Mehr zum Thema

Auch interessant

Kommentare