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Max Nagl ist Teamweltmeister

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Sensations-Weltmeister: Die deutsche Mannschaft mit (v.l.) Teamchef Hubert Nagl, Ken Roczen, Marcus Schiffer und Max Nagl triumphierte erstmals beim „Motocross of Nations“. foto: r. archer
Sensations-Weltmeister: Die deutsche Mannschaft mit (v.l.) Teamchef Hubert Nagl, Ken Roczen, Marcus Schiffer und Max Nagl triumphierte erstmals beim „Motocross of Nations“. foto: r. archer

Hohenpeißenberg - Es war nicht weniger als ein historisches Ergebnis - und Max Nagl (als Fahrer) sowie sein Vater Hubert (als Team-Manager) waren maßgeblich daran beteiligt.

Zum ersten Mal in der 66-jährigen Geschichte des „Motocross of Nations“ - praktisch die Team-Weltmeisterschaft - holte sich eine deutsche Mannschaft den Titel und die begehrte Chamberlain-Trophy. Und das glückte der Equipe auch noch in Lommel, wo Max Nagl seit mehreren Jahren der guten Trainingsbedingungen wegen wohnt. Platz zwei ging vor 65 000 Zuschauern an das belgische Team, Dritter wurden die USA, die zuvor sieben Mal in Folge den Wettbewerb gewonnen hatten.

Die Deutschen, die in der Besetzung Max Nagl (MX1), Ken Roczen (MX2) und Marcus Schiffer (Open) angetreten waren, zeigten sich von Beginn an auf der Sandstrecke in Lommel in starker Form. Im Qualifying lieferte das deutsche Trio in der Summe die beste Vorstellung aller Teams ab. Nagl wurde in der MX1-Klasse Zweiter, Roczen in der MX2-Klasse Erster und Schiffer in der Open-Kategorie Siebter.

Am Wettkampftag bestätigten dann alle Fahrer ihre Leistungen. „Ich habe immer an meine Jungs geglaubt, sie haben mich nicht enttäuscht“, sagte Teamchef Hubert Nagl. Im Rennen der MX1- und MX2-Piloten fuhr Max Nagl einen souveränen dritten Platz heraus. Teamkollege Roczen (Mattstedt/Thüringen) belegte den fünften Rang. Damit übernahmen die Deutschen vor Belgien, Frankreich und den USA gleich einmal die Spitze. Im folgenden Lauf der MX2- und der Open-Klasse verteidigten Roczen und der Frechener Schiffer mit den Rängen vier und sieben die Leader-Position. Nun hing es im abschließenden Rennen der MX1- und der Open-Fahrer an Nagl und Schiffer, den ersten „MXoN“-Titel für Deutschland einzufahren. Nagl behielt stets die Kontrolle und die Fahrer des ärgsten Verfoklgsers Belgien im Blick. Clement Desalle distanzierte er, knapp hinter Ken de Dycker kam der Hohenpeißenberger schließlich als Sechster ins Ziel. Damit war der Gesamterfolg perfekt. Schiffer kam als Vierzehnter an.

Für Max Nagl war der Auftritt in Lommel auch ein gelungenes Ende seines Engagements bei KTM. Wie berichtet, wird der 25-Jährige in der kommenden Saison für Honda fahren.

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