Jungstar Leroy Sané rettete Schalke einen Punkt. Foto: Guido Kirchner
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Jungstar Leroy Sané rettete Schalke einen Punkt. Foto: Guido Kirchner
Jubeltanz gleich nach sechs Minuten in Gelsenkirchen. Foto: Roland Weihrauch
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Jubeltanz gleich nach sechs Minuten in Gelsenkirchen. Foto: Roland Weihrauch
Franco di Santo traf per Kopfball zum 1:0 für den FC Schalke 04. Foto: Roland Weihrauch
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Franco di Santo traf per Kopfball zum 1:0 für den FC Schalke 04. Foto: Roland Weihrauch
Prags Kehinde Fatai glich zu Beginn der zweiten Halbzeit aus. Foto: Guido Kirchner
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Prags Kehinde Fatai glich zu Beginn der zweiten Halbzeit aus. Foto: Guido Kirchner
Die Prager gingen sogar durch David Lafata (M) mit 2:1 in Führung. Foto: Guido Kirchner
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Die Prager gingen sogar durch David Lafata (M) mit 2:1 in Führung. Foto: Guido Kirchner
Jungstar Leroy Sané traf für S04 zum 2:2-Ausgleich. Foto: Guido Kirchner
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Jungstar Leroy Sané traf für S04 zum 2:2-Ausgleich. Foto: Guido Kirchner

Jungstar Sané bewahrt Schalke vor Niederlage gegen Prag

Der Schalker Aufsichtsrat debattierte noch über Manager Horst Heldt, da hatte Franco di Santo schon das Führungstor erzielt. Am Ende durften die Königsblauen aber glücklich über einen Punktgewinn sein. Wieder einmal war es Jungstar Sané, der Schlimmeres verhinderte.

Gelsenkirchen (dpa) - Nach dem Wirbel um einen möglichen Abschied von Manager Horst Heldt hat Jungstar Leroy Sané den FC Schalke 04 sportlich vor der ersten Niederlage in der Europa League bewahrt.

Der 19-Jährige rettete den Königsblauen mit seinem Treffer in der 73. Minute immerhin noch ein 2:2 (1:0) gegen Sparta Prag. Damit bleiben die Schalker mit sieben Punkten aus drei Spielen Tabellenführer der Gruppe K und könnten beim Rückspiel am 5. November das Weiterkommen fast schon perfekt machen.

Der in der Bundesliga bislang so glücklose Neuzugang Franco di Santo hatte die Schalker vor 51 244 Zuschauern mit seinem Kopfballtor in der sechsten Minute frühzeitig in Führung gebracht. Doch Kehinde Fatai (50.) und der eingewechselte David Lafata (63.) drehten in der zweiten Halbzeit für Sparta das Spiel, ehe Sané noch der Ausgleich gelang.

"Prag hat das sehr gut gemacht und den Ball gut laufen lassen. Wir haben uns mehr vorgenommen, leider hat es nicht gereicht", sagte Sané und Kapitän Benedikt Höwedes ergänzte: "Wir haben uns das Ergebnis selbst eingebrockt. Wir haben lange Zeit das Ergebnis nur verwaltet, als dass wir zielgerichtet Fußball gespielt haben. Wichtig war aber, dass wir das Spiel nicht verloren haben. Wir sind zurückgekommen und haben Moral bewiesen."

Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hatte beim frühen Führungstor von di Santo noch gar nicht im Stadion seinen Platz eingenommen. Zu der Zeit hatte noch der Schalker Aufsichtsrat getagt, wobei die Personalie Heldt sicherlich eine zentrale Rolle in den Beratungen spielte. Der Abschied des Managers, der durch den Mainzer Christian Heidel ausgetauscht werden soll, könnte noch in dieser Woche beschlossene Sache werden. Heldt selbst hatte bereits am Wochenende eine zeitnahe Entscheidung angekündigt.

Der Manager verfolgte das Geschehen nicht neben Tönnies, sondern an der Seite von Geschäftsführer Peter Peters. Und was der frühere Bundesliga-Profi sah, war eine effiziente Schalker Mannschaft. Schon die erste Torchance führte zum Führungstor. Nach Freistoß von Kaan Ayhan traf der von Werder Bremen gekommene Stürmer mit dem Hinterkopf ins Netz. Für di Santo war es bereits der vierte Treffer im laufenden Wettbewerb, während er in der Bundesliga noch ohne Torerfolg ist.

Auf die Unterstützung seines Sturmkollegen Klaas Jan Huntelaar konnte di Santo nicht setzen. Der niederländische Torjäger stand wegen einer Hüftverletzung nicht einmal im Kader, Huntelaar sollte laut Trainer André Breitenreiter für das Bundesliga-Spiel am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach geschont werden. Ohnehin veränderte Breitenreiter seine Mannschaft auf fünf Personen.

Und dem stark veränderten Schalker Team spielte die frühe Führung in die Karten. Sparta Prag, das ohne seinen gesperrten Trainer Zdenek Scasny auskommen musste, war gezwungen, den Vorwärtsgang einzuschalten. Dabei kombinierten die Tschechen im ersten Durchgang durchaus gefällig bis in den Schalker Strafraum hinein, allerdings fehlte vor dem Tor die nötige Konsequenz. Die beste Gelegenheit hatte noch Borek Dockal, der allerdings in der 39. Minute aus kurzer Entfernung direkt in die Arme von Ralf Fährmann schoss. Zuvor hatte Pierre-Emile Højbjerg noch eine gute Gelegenheit der Gastgeber (31.), die sich nach der Führung ein wenig zu sehr ausruhten.

Die Zurückhaltung sollte sich rächen. Innerhalb von 14 Minuten drehten die Prager, bei denen auch der frühere Hamburger Petr Jiracek in der Startelf stand, das Spiel. Erst führte eine verunglückte Abwehraktion von Weltmeister Benedikt Höwedes zum Ausgleich durch Fatai. Dann traf Lafata nur 81 Sekunden nach seiner Einwechslung per Drehschuss zur Führung.

Doch bei Schalke war wieder einmal auf Jungstar Sané Verlass. Der in der 61. Minute eingewechselte U21-Nationalspieler hatte zwölf Minuten später seinen großen Auftritt, als er den tschechischen Keeper David Bicik umkurvte und zum Ausgleich traf. Auch sonst sorgte Sané für große Belebung im Schalker Spiel.

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