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Die Computergrafik zeigt das Konzept für das Olympische Dorf für die Kandidatur der Olympischen Winterspiele 2022 der Stadt Oslo.

Umfrage zeigt

Norweger gegen Olympia 2022 in Oslo

Oslo - Scheitert nach München nun auch Olympia in Oslo? Die Mehrheit der norwegischen Bevölkerung hat sich gegen eine Bewerbung der Stadt um die Winterspiele 2022 ausgesprochen.

55,9 Prozent der Norweger lehnten eine Ausrichtung der Spiele ab, nur 34,5 Prozent bekundeten ihre Unterstützung. Das ergab eine Meinungsumfrage des InFac-Instituts. Was die negativen Werte für den Fortgang der Bewerbung, die offiziell beim IOC liegt, zu bedeuten hat, ist noch unklar.

In der Region um die Hauptstadt Oslo war die Unterstützung mit 44,8 Prozent etwas stärker als landesweit. In der nördlichen Region des Landes erreichte die Ablehnung einen Wert von 81,7 Prozent.

Bei einer lokalen Umfrage im Raum Oslo hatten sich im vergangenen September 55 Prozent für eine Bewerbung ausgesprochen. Im Anschluss galt die norwegische Bewerbung als Favorit, obwohl sie auf starke finanzielle Unterstützung durch die norwegische Regierung angewiesen ist.

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Am Montag hatte die Stadt Oslo erklärt, dass das Budget für die Spiele die Kosten von 4,4, Milliarden Euro nicht übersteigen werde. Sotschi hat für die Austragung der Spiele 2014 in Russland rund 38 Milliarden Euro investiert.

Norwegens Hauptstadt hat vier Rivalen: Peking, Lwiw (Ukraine), Almaty (Kasachstan) und Krakau (Polen). Die Entscheidung über den Gastgeber der Winterspiele 2022 fällt auf der 127. Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Kuala Lumpur am 31. Juli 2015.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wollte sich mit München um die Spiele 2022 bewerben. Allerdings haben sich die Stadt und weitere Ausrichter-Gemeinden in Bürgerbefragungen klar gegen Olympia ausgesprochen, woraufhin der DOSB von einer Bewerbung absah.

sid

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