Eric Maxim Choupo-Moting (r) erzielt den Treffer zum 1:0-Sieg. Foto: Friso Gentsch
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Eric Maxim Choupo-Moting (r) erzielt den Treffer zum 1:0-Sieg. Foto: Friso Gentsch
Leroy Sane (l) setzt sich gegen Nikosias Tomas De Vincenti beim Kampf um den Ball durch. Foto: Guido Kirchner
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Leroy Sane (l) setzt sich gegen Nikosias Tomas De Vincenti beim Kampf um den Ball durch. Foto: Guido Kirchner
Schalkes Trainer Andre Breitenreiter geht an der Trainerbank auf und ab. Foto: Guido Kirchner
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Schalkes Trainer Andre Breitenreiter geht an der Trainerbank auf und ab. Foto: Guido Kirchner
Klaas-Jan Huntelaar (M) kommt frei zum Schuss auf das Tor von APOEL Nikosia. Foto: Guido Kirchner
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Klaas-Jan Huntelaar (M) kommt frei zum Schuss auf das Tor von APOEL Nikosia. Foto: Guido Kirchner
Schalkes Klaas-Jan Huntelaar hadert mit seiner vergebenen Torchance. Foto: Guido Kirchner
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Schalkes Klaas-Jan Huntelaar hadert mit seiner vergebenen Torchance. Foto: Guido Kirchner
Leroy Sane gratuliert seinem Schalker Teamkollegen Eric Maxim Choupo-Moting (r) zum Siegtor. Foto: Guido Kirchner
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Leroy Sane gratuliert seinem Schalker Teamkollegen Eric Maxim Choupo-Moting (r) zum Siegtor. Foto: Guido Kirchner

Choupo-Moting erlöst Schalke: 1:0 gegen APOEL Nikosia

Endlich wieder gewonnen, aber noch immer nicht überzeugt: Der FC Schalke 04 tut sich gegen APOEL Nikosia schwer, schafft aber mit dem 1:0 immerhin den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde der Europa League. Eric Maxim Choupo-Moting ist der Matchwinner.

Gelsenkirchen (dpa) - Der FC Schalke 04 hat seine Ergebniskrise beendet und ist vorzeitig in die K.o.-Runde der Fußball-Europa League eingezogen.

Mit seinem Siegtreffer zum 1:0 (0:0) gegen Außenseiter APOEL Nikosia erlöste Eric Maxim Choupo-Moting (86.) sein verunsichertes Team und beendete im letzten Heimspiel der Gruppe K die Sieglos-Serie der Königsblauen von sieben Pflichtspielen. Drei Minuten nach dem Tor vergab Dennis Aogo noch einen Handelfmeter.

"Wir hatten es uns leichter machen können. Das war Erleichterung pur", sagte Trainer André Breitenreiter bei Sport1. "Normalerweise verlierst du solche Spiele, wenn man so viele Chancen liegen lässt", fügte er hinzu und spielte damit auf die etlichen vergebenen Möglichkeiten in Halbzeit eins an. "Wir haben das erste Ziel erreicht. Jetzt hoffen wir, dass wir auch in der Bundesliga den Bock umstoßen."

Trotz des Erfolges dürfte aber vor allem die erschreckend schwache Leistung in der zweiten Hälftze den Schalkern nur wenig Hoffnung für das Bundesliga-Spiel bei Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen machen. Trotzdem kann die Mannschaft nun am 10. Dezember entspannt zum letzten Spiel der Gruppenphase nach Tripolis reisen.

Breitenreiter hatte sein Team im Vergleich zum 1:3 in der Bundesliga gegen Spitzenreiter Bayern München auf vier Positionen verändert. Die Schalker waren von Beginn an bemüht, ihre Fans mit einem Tore-Spektakel gegen den spielerisch minimierten Gegner für zuletzt mäßige Spiele zu entschädigen. Ihre Überlegenheit war erdrückend. Ein Beleg: In der ersten Halbzeit erspielten sich die Königsblauen einen Eckenverhältnis von 12:2.

Nur ein Treffer wollte nicht gelingen. Chancen genug hatten die Gelsenkirchener. Vor allem per Kopf waren Klaas-Jan Huntelaar, Joel Matip oder Choupo-Moting gefährlich. Leroy Sané versuchte, mit seinen Sturmläufen immer wieder Lücken in dei APOEL-Abwehr zu reißen. Wie unsicher die Gäste-Deckung waren, zeigte sich bei den Eckbällen, die vor allem von Geis immer wieder gefährlich.

Doch es mangelte an Effektivität. Matip (2.), Choupo-Moting (5./8./28.), Leon Goretzka (20.), Geis (25.) und Huntelaar (28.) vergaben jeweils in aussichtsreicher Position. Entweder verzogen sie oder scheiterten am starken ehemaligen Aachener Keeper Boy Waterman im Tor der Zyprer.

Beinahe hätte sich die fahrlässige Chancenauswertung für die Schalker gerächt. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff hatte Pieros Sotiriou die Gelegenheit zur Führung für Nikosia.

Die Dominanz der Gastgeber war nach dem Seitenwechsel passé. Nachlässigkeiten im Spielaufbau verhinderten, den Druck auf APOEL aufrechtzuhalten. Mit zunehmender Spieldauer wurde Nikosia mutiger. Nuno Morais (67.) und Tomas de Vicenti (80.) hatten für die Zyprer sogar noch Möglichkeiten zur Führung. Die Zuschauer pfiffen bereits, als Choupo-Moting endlich nach einer Flanke des zuvor eingewechselten Sascha Riether traf. Der vergebene Handelfmeter von Aogo war nur ein weiterer Beleg für die Verunsicherung der Schalker.

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