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Anna Fenninger mit der Kristallkugel nach dem Sieg im Riesenslalom-Weltcup.

Streit mit Verband eskaliert

Fenninger reist aus Trainingslager ab

Wien - Alpin-Star Anna Fenninger ist nach Verbandsangaben am Mittwoch aus dem Trainingslager des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) in Zypern „einvernehmlich“ abgereist.

Die 25-jährige Salzburgerin werde nun in der Heimat individuell trainieren, hieß es. Zuvor hatte Fenninger dem ÖSV mit einem sofortigen Rücktritt gedroht. Grund für die immer wieder aufkommenden Streitigkeiten zwischen Verband und Sportlerin ist Fenningers Zusammenarbeit mit dem deutschen Manager Klaus Kärcher. Der ÖSV soll von der dreimaligen Weltmeisterin die sofortige Trennung von Kärcher gefordert haben.

Fenninger will sich derzeit öffentlich nicht äußern, nachdem eine vertrauliche E-Mail der Super-G-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin an die Öffentlichkeit gelangt war. In dieser hatte Österreichs Sportlerin des Jahres im Konflikt um ihren Manager und ihre sportliche Betreuung mit dem Rücktritt gedroht.

Sie wolle „die ungeplante Öffentlichkeit jetzt nicht auch noch mit weiteren Kommentierungen vergrößern“, schrieb Fenninger am Mittwoch auf Facebook und Twitter. „Wir klären das Thema hoffentlich intern - wie von Anfang an beabsichtigt.“ Der ÖSV hatte zuvor betont, nicht verlangt zu haben, dass Fenninger sich von ihrem Berater trennen möge.

dpa

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