+
Maximilian Arndt wurde Dritter in Sotschi.

Einziger Podestplatz in Sotschi

Arndt Dritter beim Weltcup-Finale im Viererbob

Krasnaja Poljana - Maximilian Arndt hat als Dritter im Viererbob für den einzigen Podestplatz der Deutschen beim Weltcup-Finale in Sotschi gesorgt.

Nach zwei Läufen hatte der Oberhofer am Sonntag im Sliding Center Sanki 0,64 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Letten Oskars Melbardis, der sich in beiden Disziplinen die Kristallkugel für den Gesamtweltcup sicherte. Dritter wurde der Russe Alexander Kasjanow. Der Riesaer Nico Walther landete auf Rang sechs. Weltcup-Debütant Johannes Lochner kam auf Rang elf.

„So richtig klappt es mit den Deutschen auf dieser Bahn nicht. Die Rechnung werden wir wohl erst in zwei Jahren bei der WM hier begleichen können“, sagte Viererbob-Weltmeister Arndt der ARD. Der Oberhofer profitierte bei seinem dritten Platz jedoch vom Sturz des Schweizers Rico Peter, der nach dem ersten Lauf noch auf Rang drei gelegen hatte.

Peter hatte am Samstag im kleinen Schlitten noch den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere gefeiert. Zweiter wurde Melbardis vor dem Schweizer Beat Hefti. Lochner landete mit Anschieber Joshua Bluhm auf Rang acht. Nico Walther aus Riesa wurde mit Andreas Bredau Zehnter. Arndt musste sich mit Ben Heber ein Jahr nach der historischen Olympia-Pleite der Deutschen mit Platz zwölf trösten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nach Pistenwechsel: Neureuther „zuversichtlich“ für weitere Rennen

Val d'Isère - Nach einem enttäuschenden 16. Platz beim ersten Riesenslalom der Weltcup-Saison ist das deutsche Ski-Ass Felix Neureuther für die folgenden Rennen …
Nach Pistenwechsel: Neureuther „zuversichtlich“ für weitere Rennen

Olympia-Bewerbung? Studie soll bei Entscheidung helfen

Innsbruck - Eine Machbarkeitsstudie soll Tirol bei der Entscheidung über eine Bewerbung von Innsbruck für die Olympischen Winterspiele 2026 helfen.
Olympia-Bewerbung? Studie soll bei Entscheidung helfen

Mittermüller: „Die Sehne eines Toten rettete mich”

München - Snowboarderin Silvia Mittermüller ist verletzungsgeplagt wie kaum eine andere Athletin. Jetzt aber half ihr die Schienbeinsehne eines Toten oder besser gesagt …
Mittermüller: „Die Sehne eines Toten rettete mich”

So schnitt Rebensburg beim ersten Super-G der Saison ab

Lake Louise - Ski-Rennläuferin Viktoria Rebensburg hat beim ersten Super-G der Saison im kanadischen Lake Louise einen ordentlichen sechsten Rang belegt.
So schnitt Rebensburg beim ersten Super-G der Saison ab

Kommentare