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Miriam Gössner.

Biathletin stürzt

Gehirnerschütterung bei Pechvogel Gössner

Oberhof - Miriam Gössner bleibt der Pechvogel der deutschen Biathlon-Szene. Die 24-Jährige stürzte bei den deutschen Meisterschaften am Samstag in Oberhof und zog sich eine leichte Gehirnerschütterung zu.

„Sie ist zur Vorsicht eine Nacht im Krankenhaus geblieben. Aber es geht ihr soweit gut, und sie ist auch schon wieder auf dem Weg nach Hause“, sagte DSV-Pressesprecher Stefan Schwarzbach am Sonntag. Nach ein paar Tagen Pause könne die Freundin von Alpinstar Felix Neureuther wieder trainieren.

Gössner war während des Staffelrennens aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen zu Fall gekommen, lief auf den Skirollern aber trotz ihres Missgeschickes noch ins Ziel. Die Biathlon-Staffel war wegen dichten Nebels abgesagt und nur als Langlaufrennen ausgetragen worden.

Die Garmischerin hatte nach langer Verletzungspause ihr Comeback bei den deutschen Meisterschaften, die in der Vorwoche in Altenberg mit Teil eins begonnen hatten, gegeben. „Ich kann sehr gut und alles trainieren. Ich denke, ich bin auf einem guten Weg“, hatte sie zuvor noch gesagt. Insgesamt hatte sie zuletzt sieben Monate nicht trainieren können.

Gössner erlitt in ihrer Karriere schon zahlreiche Verletzungen und gesundheitliche Probleme. Vor allem ein Mountainbike-Unfall im vergangenen Frühling hatte sie arg zurückgeworfen. Dabei hatte sich Gössner vier Rückenwirbel gebrochen, entging nur knapp dem Rollstuhl. Wegen der schweren Verletzung musste sie die Teilnahme an den Olympischen Spiele in Sotschi absagen. „Das war natürlich schwer. Mittlerweile bin ich aber wieder total entspannt“, sagte Gössner.

dpa

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