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Die deutschen Skispringer um Weltmeister Severin Freund verpassten eine Medaille im Team-Wettbewerb.

Norwegen gewinnt Gold

Deutsche Skispringer verpassen Team-Medaille

Falun - Die deutschen Skispringer mit Weltmeister Severin Freund an der Spitze haben im Team-Wettbewerb der WM überraschend eine Medaille verpasst.

Freund, Richard Freitag, Markus Eisenbichler und Michael Neumayer belegten auf der Großschanze in Falun mit 809,2 Punkten nur den fünften Rang. Gold ging an Norwegen (872,6) vor Titelverteidiger Österreich (853,2) und Polen (848,1).

„Wir waren heute einfach nicht gut genug. Speziell der Auftakt war schwierig. Michael Neumayer hat nicht die Qualität aus dem Training gezeigt, und das hat sich dann wie ein roter Faden durch den Wettbewerb gezogen“, sagte Bundestrainer Schuster nach zwei von schwierigen Windbedingungen bestimmten Durchgängen.

Freund sorgte mit einem unglaublichen Flug auf 143,0 Meter zumindest für das Highlight des Wettbewerbs. Seinen eigenen Schanzenrekord von 135,5 m, den er zwei Tage zuvor bei seinem überlegenen WM-Triumph aufgestellt hatte, verbesserte der 26-Jährige aber nicht, da er nach der Landung in den Schnee griff.

Das DSV-Team war vor einem Jahr in Sotschi noch Olympiasieger geworden, den letzten WM-Titel hatte es 2001 in Lahti gegeben. Bei der vergangenen WM 2013 in Val di Fiemme reichte es noch zu Silber.

Norwegen mit Einzel-Weltmeister Rune Velta, Anders Bardal, Weltrekordler Anders Fannemel und Anders Jacobsen holte erstmals seit 1993 ebenfalls in Falun wieder Gold. Damit endete auch eine beeindruckende Serie: Die einstige Skisprung-Übermacht Österreich hatte seit der WM 2005 alle sieben Teamspringen gewonnen.

SID

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