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Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen gewinnt Weltcup-Abfahrt in Garmisch.

Deutscher Abfahrer Sander wird Achter

Kilde gewinnt Weltcup-Abfahrt in Garmisch

Garmisch-Partenkirchen - Aleksander Aamodt Kilde hat die Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen gewonnen.

Ski-Rennläufer Andreas Sander hat mit Platz acht bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen sein bestes Weltcup-Ergebnis eingefahren. Der 26-Jährige Westfale lag nach einer ordentlichen Fahrt auf der anspruchsvollen Kandahar 0,69 Sekunden hinter Überraschungssieger Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen. Zunächst hatte Sander lange auf Rang sieben gelegen, ehe sich der Italiener Matteo Marsaglia mit der Startnummer 52 noch auf Rang sechs schob.

Im Ziel war Sander zunächst etwas enttäuscht. „Es wäre ein bisschen mehr drin gewesen“, sagte er, stellte dann aber fest, dass dies „Jammern auf hohem Niveau“ sei. Besser als Zehnter war der Ennepetaler im Weltcup zuvor nie gewesen. Vor allem weil die Favoriten mit teilweise schlechter Bodensicht zu kämpfen hatten, reichte es für Sander diesmal zu einer Top-Platzierung. Besser war ein Deutscher bei einer Weltcup-Abfahrt zuletzt im Dezember 2014, als Josef Ferstl in Santa Caterina/Italien Siebter wurde. Thnomas Dreßen (Gilching) belegte Rang 37, Klaus Brandner (Königssee) stürzte, blieb aber unverletzt.

Aamodt Kilde, als Dritter beim Super-G in Gröden kurz vor Weihnachten erst einmal auf dem Podium, schockte die Konkurrenz mit Nummer 30. Der 23-Jährige verwies den ebenfalls überraschend starken Bostjan Kline (Slowenien/0,22 Sekunden zurück) auf Platz zwei. Dritter wurde Beat Feuz aus der Schweiz (+0,24). Super-G-Weltmeister Hannes Reichelt aus Österreich schied ebenso aus wie Erik Guay (Kanada), der Abfahrtschampion der WM 2011 in „GAP“.

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dpa/sid

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