Viktoria Rebensburg lag nach dem ersten Durchgang auf Rang neun. Foto: Johann Groder
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Viktoria Rebensburg eilt zum nächsten Rekord.

Rebensburg Sechste

Nächster Rekord: Vonn holt 36. Abfahrtssieg

Zauchensee - Lindsey Vonn hat sich den nächsten Rekord geschnappt. Beim Erfolg in Zauchensee egalisierte sie den Abfahrts-Siegrekord. Viktoria Rebensburg verpasste dagegen das erhoffte Podest.

Lindsey Vonn ist zur nächsten Bestmarke im alpinen Skirennsport gerast. Der US-Star gewann am Samstag die Sprint-Abfahrt von Zauchensee und egalisierte mit dem 36. Erfolg bei einer Schussfahrt den Siegrekord der Österreicherin Annemarie Moser-Pröll. Nach zwei herausragenden Läufen verwies sie Larisa Yurkiw aus Kanada um genau eine Sekunde sowie die Österreicherin Cornelia Hütter (+1,66 Sekunden) auf die Plätze. Viktoria Rebensburg schaffte es nach der zweitbesten Trainingszeit nur auf Rang sechs - die deutsche Athletin war zweieinhalb Sekunden langsamer als Vonn.

Die 31 Jahre alte Amerikanerin war auf der schwierigen Strecke im Salzburger Land einmal mehr eine Klasse für sich und feierte ihren fünften Erfolg in diesem Winter. Im Ziel klatschte auch Moser-Pröll Beifall, ehe sich die beiden Ausnahme-Rennfahrerinnen umarmten. „Das bedeutet mir sehr viel, sie ist eine Legende in unserem Sport“, sagte Vonn. „Es hat mich sehr gefreut, dass sie heute hier war.“

In der Disziplin übergreifenden, ewigen Rangliste an Weltcupsiegen war Vonn schon im Vorjahr davongezogen, inzwischen liegt sie bei 72 Erfolgen. „Ich bin sehr happy, das war ein perfekter Tag für mich“, sagte sie. „Ich denke, das neue Jahr gefällt mir ganz gut.“

Rebensburg hatte sich durch einen fehlerbehafteten ersten Lauf und den zwischenzeitlichen Rang neun die Chancen auf einen Spitzenplatz verbaut. Nach dem zweiten Durchgang lag sie im Ziel zwar knapp im Führung, schüttelte aber schon beim Abschwingen leicht den Kopf. Die Teamkolleginnen Patrizia Dorsch (36.), Kira Weidle (41.) und Ann Katrin Magg (44.) hatten die Qualifikation für Lauf zwei verpasst. Am Sonntag folgt im Super-G die nächste Gelegenheit auf Punkte.

Die Gesamtweltcupführende Lara Gut aus der Schweiz war im ersten Durchgang ausgeschieden, verletzte sich im Gegensatz zu Lotte Smiseth Sejersted aber nicht. Die Norwegerin war an derselben Stelle zu Fall gekommen und wurde mit dem Helikopter weggeflogen.

dpa

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