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Felix Neureuther.

Vor Entscheidungen bei Ski-WM

Neureuther selbstbewusst: "Wird schwierig für die anderen"

Beaver Creek - Felix Neureuther ist vor den Entscheidungen im Riesenslalom (Freitag) und Slalom (Samstag) bei der alpinen Ski-WM in Vail und Beaver Creek voller Zuversicht.

 „Wenn ich an meine Leistungsgrenze herankomme, wird es für die anderen schwierig werden, schneller zu sein als ich“, sagte der 30-Jährige im Gespräch mit dem Magazin Sport Bild.

Den vielzitierten Druck macht sich Neureuther vor seinen beiden Spezialdisziplinen nicht. „Ich denke, dass eine Karriere vollendet ist, wenn man mal zurückblicken kann und mit dem zufrieden ist, was man als Skifahrer geleistet hat“, sagte er: „Ob das jetzt WM-Gold oder der Klubmeistertitel ist, spielt dabei keine Rolle. Außerdem gibt es ja noch Olympische Spiele und den Slalom-Weltcup.“

Der entscheidende Wendepunkt in seiner Karriere seien die Olympischen Spiele 2006 in Turin gewesen, wo er im Slalom und Riesenslalom ausgeschieden war. Danach habe Vater Christian seinen Sohn ins Gebet genommen: „Er hat mir den Kopf gewaschen und mir klargemacht, dass ich härter arbeiten muss“, erzählte Neureuther junior, damals 21 Jahre alt: „Vorher war ich eine Art schlampiges Genie und dachte, alles geht von alleine.“

sid

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