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Barbara Wirth.

Shiffrin siegt in Zagreb

Beste deutsche Slalom-Dame 6,76 Sekunden zurück

Zagreb - Vier Wochen vor der alpinen Ski-WM in den USA sind die deutschen Slalom-Fahrerinnen außer Form.

Beim triumphalen Erfolg von Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin haben die deutschen Ski-Rennläuferinnen erneut maßlos enttäuscht und die WM-Norm weit verfehlt. Barbara Wirth aus Lenggries belegte beim Slalom im kroatischen Zagreb als beste Deutsche mit 6,76 (!) Sekunden Rückstand auf Shiffrin, die in 1:56,66 Minuten überlegen gewann, weit abgeschlagen nur den 21. Platz. Lena Dürr (Germering/8,06) wurde 22.

Susanne Weinbuchner (Lenggries/4,50) hatte als 35. den zweiten Durchgang erst gar nicht erreicht. Christina Geiger aus Oberstdorf, die als 18. in Aspen für die bislang beste deutsche Slalom-Platzierung in diesem Winter gesorgt hatte, Maren Wiesler (Münstertal) und Marina Wallner (Inzell) waren im ersten Lauf ausgeschieden.

„Das ist sicherlich kein Niveau, wo man sagen kann, man muss keine Aufbauarbeit leisten. Das ist sicher zu schlecht“, sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier. Bislang hat nur Viktoria Rebensburg (Kreuth) die Norm des Deutschen Skiverbandes - einmal unter den Top 8 oder zweimal unter den 15 - für die Weltmeisterschaften in Vail/Beaver Creek (2. bis 15. Februar) erfüllt. Im Slalom steht vor der WM nur noch ein Slalom am 13. Januar in Flachau aus.

Dagegen fuhr Shiffrin bei ihrem 11. Slalom-Weltcup-Erfolg, dem zweiten in dieser Saison nach Kühtai vor einer Woche, in ihrer eigenen Liga. Die 19-Jährige siegte klar vor der Österreicherin Kathrin Zettel (1,68 Sekunden zurück) und Nina Loseth (Norwegen/2, 79).

sid

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