Im Riesenslalom soll endlich eine WM-Medaille für Viktoria Rebensburg herausspringen. Foto: Stephan Jansen
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Im Riesenslalom soll endlich eine WM-Medaille für Viktoria Rebensburg herausspringen. Foto: Stephan Jansen

Neue Medaillenchance

Ski-WM: Rebensburg setzt auf Riesenslalom

Beaver Creek - In ihrer einstigen Paradedisziplin unternimmt Skirennfahrerin Viktoria Rebensburg den nächsten Anlauf auf eine WM-Medaille. Im Riesenslalom will sie es auf das Podest schaffen.

Im Riesentorlauf holte Rebensburg vor fünf Jahren bereits olympisches Gold in Vancouver. Vor einem Jahr bei den Winterspielen von Sotschi gewann sie Bronze. Zuletzt hatte sie allerdings in Abfahrt und Super-G stärkere Ergebnisse erzielt.

Wesentlich größer ist der Druck für US-Star Lindsey Vonn, die vor heimischen Publikum noch immer auf das ersehnte Gold wartet. Wesentlich aussichtsreicher als die 30-Jährige startet ihre Teamkollegin Mikaela Shiffrin ins vorletzte WM-Rennen der Damen in Colorado. Weitere Favoriten sind Tina Maze aus Slowenien und die beiden Österreicherinnen Eva-Maria Brem und Anna Fenninger.

Rebensburg gehört nicht zum illustren Kreis der Sieg-Anwärterinnen, dazu waren ihre bisherigen Resultate im Riesenslalom zu schwach. Das enttäuschende Erstrunden-Aus im Team-Wettbewerb am Dienstag gegen Kanada soll keine Rolle mehr spielen. "Die Disziplinen an sich kann man überhaupt nicht mit dem Riesenslalom vergleichen, das sind andere Skier, Abstände", sagte Rebensburg.

Schon vergangenes Jahr lief es vor dem Großereignis in Russland nicht rund im Riesenslalom; dennoch war Rebensburg auf dem Podest, als es darauf ankam. Verunsichern lassen will sie sich daher vor ihrer letzten Medaillenchance nicht. "Letztes Jahr in Sotschi hat man auch gesehen, dass es ganz gut gepasst hat", bemerkte sie.

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