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Das Rodel-Doppel Tobias Wendl/Tobias Arlt ist in dieser Saison nahezu unschlagbar.

Gesamtsieg winkt

Rodeln: Wendl/Arlt gewinnen auch Weltcup in Sotschi

Sotschi - Das Rodel-Doppel Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) hat auch das Rennen in Sotschi gewonnen und steht damit kurz vor dem Triumph im Gesamtweltcup.

Am Ort ihres Olympiasieges von 2014 gewannen die Weltmeister am Samstag vor den Russen Andrei Bogdanow/Andrei Medwedew und Christian Oberstolz/Patrick Gruber aus Italien. Die Vizeweltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl), Titelverteidiger im Gesamtweltcup, mussten sich nach einem völlig missratenen ersten Lauf mit dem 12. Platz begnügen.

Auch Wendl und Arlt hatten zunächst Probleme und schlossen den ersten Durchgang nur auf Rang drei ab, im entscheidenden Lauf profitierten die Bayern dann auch von Fehlern der Konkurrenz. „Es war sehr schwierig heute“, sagte Wendl: „Die Bahn ist sehr kantig und holprig. Eigentlich hatten alle ihre Probleme damit. Wir sind jetzt umso glücklicher, dass wir es geschafft haben.“

Vierte Sieg im Gesamtweltcup greifbar nah

Die Winterberger Robin Geueke/David Gamm wurden in Russland Fünfte. Vor den abschließenden Weltcups in Altenberg (zugleich EM 2016) und Winterberg führen Wendl/Arlt im Klassement mit 867 Punkten deutlich vor Eggert/Benecken (762). Der vierte Sieg im Gesamtweltcup ist den Olympiasiegern kaum noch zu nehmen.

Bei der Heim-WM am Königssee hatten die Dominatoren der vergangenen Jahre vor einer Woche ihren Titel erfolgreich verteidigt und damit ein kleines Stück Rennrodel-Geschichte geschrieben. Es war der vierte große Titel in Serie, das war zuvor noch keinem Doppelsitzer gelungen. Wendl/Arlt gewannen zuvor die WM-Titel 2013 und 2015 und holten bei den Winterspielen 2014 in Sotschi Gold.

sid

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