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Für Viktoria Rebensburg ist die Saison verletzungsbedingt vorzeitig beendet.

Sturz im Training am Sonnenbichl

Saison beendet: Innenbandanriss bei Rebensburg

Bad Wiessee - Vor dem Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen hat sich Skirennfahrerin Viktoria Rebensburg das Innenband im linken Knie angerissen und muss die Saison beenden.

Wie der Deutsche Skiverband am Mittwoch mitteilte, stürzte die 25-Jährige im Training am Sonnenbichl in Bad Wiessee. Sie soll nicht operiert werden und muss für zehn bis zwölf Tage einen Gips tragen. „Ich bin beim Riesenslalomtraining gestürzt und ins nächste Tor gerutscht. Der Ski hat sich im Tor verfangen und dabei hat es mir das Knie verdreht“, berichtete die WM-Zweite im Riesenslalom und Olympiasiegerin von 2010.

„Der Ausfall von Viktoria Rebensburg ist bitter, denn sie ist zuletzt auf einem sehr hohen Niveau gefahren und war in drei Disziplinen in der Lage, Podestplätze zu erreichen“, sagte Damen-Bundestrainer Markus Anwander.

In Garmisch stehen am Wochenende ein Super-G und eine Abfahrt auf dem Programm. Seit dem Rücktritt der dreimaligen Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch zum Ende der vergangenen Saison ist Rebensburg die einzige deutsche Spitzenfahrerin in den schnellen Disziplinen. Für die Wettkämpfe auf der Kandahar ist nun nur noch Michaela Wenig vom SC Lenggries übrig. In ihren bislang 19 Weltcup-Rennen ist Platz 26 beim Super-G in Bansko am Montag das beste Resultat der 23-Jährigen.

„Das ist natürlich gerade vor dem Heimrennen in Garmisch-Partenkirchen sehr ärgerlich. Auf der anderen Seite hätte es schlimmer kommen können“, sagte Rebensburg. „Ich werde jetzt gezwungenermaßen pausieren und mich dann auf die Rehabilitation und die Vorbereitung auf die kommende Saison konzentrieren.“

Als Dritte im Abfahrtsweltcup hatte Rebensburg (269 Punkte) sogar noch Chancen auf die kleine Kristallkugel. In Führung liegt US-Star Lindsey Vonn (366) vor Gesamtweltcuptitelverteidigerin Anna Fenninger aus Österreich (287). Beide zählen am Wochenende zu den Favoriten für die Rennen im Werdenfelser Land.

dpa

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