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Freude bei Claudia Pechstein: Die Teilnahme an der WM ist gesichert!

Pechstein zufrieden, Ihle im Glück

Schnellläufer sichern sich Ticket zur WM

Heerenveen - Zufriedenheit bei Claudia Pechstein, Erleichterung bei Sprinter Nico Ihle: Die deutschen Eisschnellläufer haben beim Weltcup im niederländischen Heerenveen wichtige Etappenziele erreicht.

In der Teamverfolgung lösten Pechstein und Co. das Ticket für die Einzelstrecken-WM im russischen Kolomna (11. bis 14. Februar). Das Trio Pechstein, Bente Kraus (Berlin) und Gabriele Hirschbichler (Inzell) belegte in 3:05,43 Minuten den sechsten Platz und verteidigte den gleichen Rang im Gesamtweltcup. Der Sieg ging an das Trio aus Japan (2:59,58).

„Die WM-Qualifikation ist geschafft, es war eine sichere Sache nach einem konstanten und gleichmäßigen Lauf“, sagte Bundestrainer Helge Jasch. Die ersten sechs Teams der Wertung sind beim Saisonhöhepunkt startberechtigt, dazu erhalten zwei Mannschaften über ein Zeitranking einen Startplatz. Hirschbichler formulierte nach dem Rennen ambitionierte Ziele: „Bei der WM greifen wir richtig an. Dann gehen wir frisch ins Rennen, dann ist etwas für uns drin.“

Wenig zu holen war am Samstag für die deutschen Langstreckler. Der noch immer von einer Knöchelblessur beeinträchtigte Hoffnungsträger Patrick Beckert (Erfurt) musste sich in 6:24,64 Minuten mit dem achten Platz begnügen. Für Moritz Geisreiter (Inzell) reichte es in 6:32,72 Minuten sogar nur zum 14. Rang. Für einen niederländischen Doppelsieg sorgten Olympiasieger Sven Kramer (6:14,99) und 10.000-m-Weltmeister Jorrit Bergsma (6:16,41).

„Das war kein guter Lauf. Ich habe keinen Bock mehr, keine Körner. Es ist der vierte Weltcup, ich brauche eine Pause“, sagte Geisreiter. Auch Beckert freute sich auf die anstehende Auszeit: „Ich will mit frischer Kraft zur Einzelstrecken-WM. Ich bleibe für die Genesung mindestens zwei Wochen vom Eis. Durch den Schmerz ist es schwierig, die Schiene zu fühlen“, sagte Beckert, der auch auf die EM-Teilnahme im Januar verzichtet.

Derweil fand Nico Ihle in die Erfolgsspur zurück. Der zuletzt formschwache Olympiavierte aus Chemnitz belegte über 1000 m in 1:10, 33 Minuten den zweiten Platz der B-Gruppe und darf künftig auch über die lange Sprintdistanz wieder in der stärkeren A-Gruppe starten. Bereits am Freitag war dem 30-jährigen Ihle über 500 m die Rückkehr ins Feld der besten Athleten geglückt.

SID

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